Coronavirus

Aktuelle Lage

Die Jenaer Statistik vom 05.03.2021 (24 Uhr):

  • Anzahl aktiver Fälle: 255
  • davon in den letzten 24 Stunden: 18
     
  • stationäre Fälle: 10
  • davon schwere Verläufe: 3
     
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 65
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 60,1
     
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.964
  • Gestorbene insgesamt: 61
     
  • Genesene insgesamt: 2.648
  • davon in den letzten 24 Stunden: 14
     
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537

Wir bemühen uns um eine zeitnahe und transparente Kommunikation der Corona-Fallzahlen für Jena. Folgende Hinweise möchten wir Ihnen zur Interpretation der Statistik mitgeben:

Meldung Quarantänezahlen

Die Zahlen werden einmal wöchentlich erhoben und kommuniziert.

Meldung getesteter Personen

Leider ist eine transparente Nachverfolgung aller Testungen in Jena nicht möglich, weshalb wir uns entschieden haben, diese Zahl nicht zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Wir können die Tests, die wir im Gesundheitsamt durchführen, erheben. Aber es gibt keine Möglichkeit, alle durchgeführten Tests bei Laboren, Uniklinik oder Ärzten ganzheitlich erfasst zu bekommen. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis dafür, dass wir keine Testzahlen veröffentlichen.

Abweichungen der Zahlen der Stadt Jena und dem Land Thüringen / Robert Koch Institut

Die verschiedenen Statistiken zur Meldung aktiver Corona-Fälle weichen teilweise voneinander ab.

Folgende Gründe kann es dafür geben: Zeitliche Verzögerung in der Übermittlung der Zahlen von Stadt an Land und vom Land an das Robert-Koch Institut.

Für die 7 Tage-Inzidenz werden unterschiedliche Einwohnerzahlen der Stadt angewendet. Die Stadt Jena legt die Zahlen des Melderegisters zugrunde. Das Land Thüringen legt Zahlen aus dem Landesamt für Statistik zugrunde.

Die aktuellsten Zahlen, die die Realität vor Ort am besten wiedergeben, sind die Zahlen der Stadt Jena, da diese direkt vom Fachdienst Gesundheit gemeldet werden.

Information zu den letzten Coronafällen

 

Datum Detailinformationen
05.05.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Freitag, 05.03.2021 (bis 24 Uhr) 18 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz wieder deutlich über 50.

14 Personen konnten als genesen eingestuft werden.


Infektionen werden besonders aus Kitas gemeldet und es wurden Quarantänemaßnahmen ausgesprochen:

Kita Bummi, Pusteblume, Weltentdecker, Ziegenhainer Tal, Sportforum, 


Die Jenaer Statistik vom 05.03.2021 (24 Uhr)

  • Anzahl aktiver Fälle: 255
  • davon in den letzten 24 Stunden: 18
     
  • stationäre Fälle: 10
  • davon schwere Verläufe: 3
     
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 65
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 60,1
     
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.964
  • Gestorbene insgesamt: 61
     
  • Genesene insgesamt: 2.648
  • davon in den letzten 24 Stunden: 14
     
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
04.03.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Donnerstag, 04.03.2021 (bis 24 Uhr) 8 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

Leider gibt es einen Totalausfall des SORMAS-Systems. Deshalb können wir keine aktuelle Zahlen zum Genesungsstand senden. Wir liefern die Zahl 0, welche aber morgen korrigiert werden kann. Ebenfalls gilt dies für die aktiven Fälle.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Die Jenaer Statistik vom 04.03.2021 (24 Uhr)
  • Anzahl aktiver Fälle: 251
  • davon in den letzten 24 Stunden: 8
  •  stationäre Fälle: 10
  • davon schwere Verläufe: 3
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 53
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 49
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.947
  • Gestorbene insgesamt: 61
  • Genesene insgesamt: 2.635
  • davon in den letzten 24 Stunden: 0
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
03.03.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Mittwoch, 03.03.2021 (bis 24 Uhr) 14 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

Damit ist der 50er-Wert wieder leicht überschritten

7 Personen wurden als genesen eingestuft. 


Die Infektionen sind auf vielfältige soziale Einrichtungen verteilt. 

Eine aktuelle Übersicht des Infektionsgeschehens erhalten Sie tagesaktuell auf der Seite des Landes Thüringen.

Heute und in den kommenden Tagen werden die betroffenen Klassen und Gruppen getestet, um Kontaktinfektion einzugrenzen.


Die Jenaer Statistik vom 03.03.2021 (24 Uhr)
  • Anzahl aktiver Fälle: 243
  • davon in den letzten 24 Stunden: 14
  • stationäre Fälle: 10
  • davon schwere Verläufe: 3
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 56
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 51,8
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.939
  • Gestorbene insgesamt: 61
  • Genesene insgesamt: 2.635
  • davon in den letzten 24 Stunden: 7
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
02.03.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Dienstag, 02.03.2021 (bis 24 Uhr) 16 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

Die 7-Tage-Inzidenz hat damit den 50er Wert erreicht.

Leider wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Covd-19-Erkrankung gemeldet.

26 Personen wurden als genesen eingestuft.

Es laufen derzeit vielfältige Kontaktnachverfolgungen in Schulen und Kindertagesstätten. Deshalb kann zur Verteilung der Infektionen derzeit noch kein klares Bild abgegeben werden.

Die Jenaer Statistik vom 02.03.2021 (24 Uhr)
  •  Anzahl aktiver Fälle: 236
  • davon in den letzten 24 Stunden: 16
  • stationäre Fälle: 10
  • davon schwere Verläufe: 3
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 54
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 50
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.925
  • Gestorbene insgesamt: 61
  • Genesene insgesamt: 2.628
  • davon in den letzten 24 Stunden: 26
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
01.03.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Montag, 01.03.2021 (bis 24 Uhr) 5 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

Leider muss ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid19-Infektion gemeldet werden.

10 Personen wurden als genesen eingestuft. Die 7-Tage-Inzidenz bleibt bei 54,6.

In dem Seniorenheim mit dem gemeldeten Ausbruchsgeschehen sind 2 weitere Infektionen aufgetreten. Damit sind insgesamt 14 Mitarbeitende und 12 Bewohnende betroffen. Der gemeldete Todesfall ist auch in dieser Einrichtung aufgetreten.

Nach einem positivem Fall eines Kindes in einem Kindergarten wurde ein weiteres Kind positiv getestet. Die Typisierung zeigt den Nachweis einer Mutation. Weitere Tests in der KiTa-Gruppe blieben negativ.

2 Fälle traten im familiären Umfeld auf.

Die Jenaer Statistik vom 01.03.2021 (24 Uhr)
  • Anzahl aktiver Fälle: 247
  • davon in den letzten 24 Stunden: 5
  • stationäre Fälle: 9
  • davon schwere Verläufe: 2
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 59
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 54,6
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.909
  • Gestorbene insgesamt: 60
  • Genesene insgesamt: 2.602
  • davon in den letzten 24 Stunden: 10
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
28.02.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Sonntag, 28.02.2021 (bis 24 Uhr) keine neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 

2 Personen wurden als genesen eingestuft. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 54,6.

Es wurde in der letzten Woche 8 weitere Mutationen des Virus typisiert. Durch 2 erfolgreiche Sequenzierungen konnte die britische Variante ermittelt werden.

Ein recherchierter Fall zeigt die Wichtigkeit der Hygieneregeln: Durch einen infizierten Handwerker, der in einer Wohnung Reparaturarbeiten ausführte, hat sich die dortige Familie angesteckt. Alle Personen trugen keine Maske.

Die Tests in dem von einem Ausbruchsgeschehen betroffenen Heim haben glücklicherweise keine weiteren positiven Resultate ergeben. 

Die Jenaer Statistik vom 28.02.2021 (24 Uhr)
  • Anzahl aktiver Fälle: 253
  • davon in den letzten 24 Stunden: 0
  • stationäre Fälle: 9
  • davon schwere Verläufe: 2
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 59
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 54,6
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.904
  • Gestorbene insgesamt: 59
  • Genesene insgesamt: 2.592
  • davon in den letzten 24 Stunden: 2
  • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537
27.02.2021

Dem Fachdienst Gesundheit wurden am Samstag, 27.02.2021 (bis 24 Uhr) 4 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet.  2 Personen konnten als genesen verzeichnet werden. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt damit auf 56,4

 

 

Die Jenaer Statistik vom 27.02.2021 (24 Uhr):

  • Anzahl aktiver Fälle: 255
  •  davon in den letzten 24 Stunden: 4
     
  • stationäre Fälle: 9
  • davon schwere Verläufe: 2
     
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 61
  • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 56,4
     
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.904
  • Gestorbene insgesamt: 59
     
  • Genesene insgesamt: 2.590
  • davon in den letzten 24 Stunden: 2
     
  • Quarantänezahl (Stand 26.02.2021): 531
26.02.2021

Aktuelle Fälle

Diagramm mit den aktuelle Fällen

Entwicklung der Erkrankungen

Diagramm mit den Entwicklungen der Erkrankung

Vielen Dank an Michael Böhme für die Visualisierungen. Die Daten finden Sie in unserem OpenData-Portal.

Was ist neu?

Mit der Verordnung des Landes Thüringen vom 18.02.2021 treten folgende Änderungen in Kraft:

  • Kontaktbeschränkungen: Treffen dürfen sich ein Haushalt mit einer zusätzlichen haushaltsfremden Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich 3 Jahren. Private Betreuung in festen Gruppen für Kinder unter 12 Jahren aus maximal zwei Haushalten ist möglich.
  • Ausnahmen zur Kontaktbeschränkung: Bestattungen und standesamtliche Eheschließungen sind mit max. 25 Personen möglich
  • Mund-Nasen-Bedeckung: Erweiterte Maskenpflicht für Personen über 15 Jahren.
  • Ausgangssperre: entfällt
  • Dienstleistungen: Fahrschulen und Friseurbetriebe können unter Vorhaltung eines Infektionsschutzkonzeptes öffnen
  • Einzelhandel: Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte dürfen am 01.03.2021 öffnen
  • Schulen und Kitas: Kitas und (Grund-)Schulen öffnen schrittweise ab 22.02. bzw. 01.03.2021.
  • Pflegeeinrichtungen: Neue Regelungen zu Tests für Besucher und Beschäftigte.

SCHNELLEINSTIEG

Impfungen

Die Stadt Jena vergibt keine Impftermine. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Webseite der Kassenärztliche Vereinigung oder telefonisch unter 0049 3643 4950490.

Die Organisation der Impfungen – von der Terminvergabe bis hin zur eigentlichen Impfung – wird ausschließlich über das Land Thüringen und die Kassenärztliche Vereinigung Thüringens geregelt. Die Kommunen haben lediglich die Aufgabe, bei der Bereitstellung von Impfzentren vor Ort zu unterstützen. Als zentrale Informationsplattformen zum Thema „Impfen in Thüringen“ hat sowohl das Land Thüringen als auch die Kassenärztliche Vereinigung Webseiten bereitgestellt.

Die Reihenfolge der Impfungen regelt eine Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Eine Übersicht der Priorisierung ist auf der Webseite der Kassenärztlichen Vereinigung nachzulesen.

Informationen zur Impfstraegie Thüringen bietet die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen an.

Bei der Terminvergabe werden unter anderem Alter und Beruf abgefragt - für den Nachweis sind der Personalausweis beziehungsweise eine Bestätigung des Arbeitgebers nötig.

  • Montag, Dienstag und Donnerstag: 07:00 - 17:00 Uhr
  • Mittwoch und Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr

Die Telefonnummer lautet: 0049 3643 4950490. Sollte es zu Lieferengpässen des Impfstoffes kommen, können Terminvergaben mitunter ausgesetzt werden.

Standorte der Impfzentren in Jena
Standort Barrierefreiheit
1. Seit 13.01.2021:
Ziegesarstraße 19, 07747 Jena (ehemalige Praxis)
  • einige Stufen, aber Security und Soldat sind vor Ort und helfen gern
2. Ab 03.02.2021:
Volksbad, Knebelstraße 10, 07745 Jena
  • barrierefrei durch Rampe und Stufen

Sie können sich selbst aussuchen, in welches Impfzentrum Sie gehen möchten.

Haben Sie einen Impftermin bekommen, erhalten Sie 1-2 Tage vor dem Termin eine SMS oder eine E-Mail (sofern dieses angegeben wurde) zur Terminbestätigung. Können Sie Ihren Impftermin nicht wahrnehmen oder müssen ihn verschieben, erfolgt die Mitteilung über die E-Mail: impftermine@kvt-nd-service.de. Möchten Sie einen neuen Termin vereinbaren, erfolgt dies wieder über die Hotline.

Wenn Sie online gebucht haben, können Sie Ihre Unterlagen zu Hause ausdrucken und mitbringen. Dies ist aber nicht zwingend erforderlich, vereinfacht aber den Ablauf in der Impfstelle. Sie können gern auch Ihren Medikamentenplan mitbringen. Falls Sie eine Begleitperson benötigen, kann diese zum Termin mitkommen. Bitte vergessen Sie Ihren Impfausweis nicht.

Entweder eine FFP2-Maske oder einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Nur wenn Sie eine Pflegestufe haben, können Sie sich vom Hausarzt einen Transportschein ausstellen lassen.

Die Impfung in den Impfzentren oder durch mobile Impfteams ist für die Bürgerinnen und Bürger kostenlos - unabhängig vom Versicherungsstatus.

Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Für gesetzlich Krankenversicherte kann durch die Hausärztin oder den Hausarzt eine durch die Krankversicherung getragene Beförderung verordnet werden. Die gilt für folgende Personengruppen:

  • Versicherte mit den Merkzeichen "aG", "Bl" oder "H" im Schwerbehindertenausweis,
  • Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 4 oder 5.
  • Bei Vorliegen des Pflegegrades 3 muss zusätzlich eine dauerhafte Mobilitätseinschränkung vorliegen.

Für genauere Informationen sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Arzt.

In den Pflegeheimen impfen die mobilen Impfteams. Die Terminvergabe erfolgt über die Pflegeheime, die sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung anmelden. Bürger*innen im betreuten Wohnen, die mobil sind, müssen sich über die Terminvergabe-Hotline anmelden.

Leider nicht. Diese Impfungen sollen später die Hausärzte übernehmen.

Für eine Grundimmunisierung müssen sich Personen zweimal impfen lassen. Nach der zweiten Impfung dauert es ca. 14 Tage, bis der Schutz vollständig vorliegt. Ob, wie bei Influenza, die Impfung jedes Jahr erfolgen muss, ist noch offen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministerium unter dem Punkt: Wie wirksam sind die mRNA-COVID-19-Impfstoffe?

Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten.

Die bisher häufigsten Nebenwirkungen sind Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Eine Übersicht zu allen in der Testphase aufgetretenen Nebenwirkungen finden Sie beim Robert-Koch-Institut unter dem Punkt: Wirksamkeit und Sicherheit.

Das Paul-Ehrlich-Institut informiert wöchentlich über Impfstoff-Nebenwirkungen, die während der gegenwärtigen Impfphase auftreten. Dort können Sie auch bei Ihnen auftretende Nebenwirkungen melden.

Dazu schreibt das Bundesgesundheitsministerium Folgendes:

Nebenwirkungen bei Impfstoffen sind selten, aber nie ganz auszuschließen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut beobachtet auftretende Nebenwirkungen aufmerksam. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen können dem PEI direkt über die Webseite übermittelt werden. Jeder kann sich dort melden, wenn er oder sie einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und die Unternehmen sind zu den Meldungen verpflichtet. Darüber hinaus kann eine Meldung auch über die eigens entwickelte App, die Safe Vac App 2.0 des PEI, erfolgen. Diese App ist in den App Stores verfügbar.

Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung u.a. des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

Zu gesundheitlichen Fragen die Impfung betreffend, ist der Hausarzt die erste Adresse. Auch Ärzte, die die Impfstellen besetzen, führen Beratungsgespräche durch.

Inhaltliche und organisatorische Fragen zur Impfung adressieren Sie bitte an die Kassenärztliche Vereinigung Thüringens oder an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117:

Kassenärztliche Vereinigung Thüringen
- Körperschaft des öffentlichen Rechts -

Zum Hospitalgraben 8
99425 Weimar

Tel.: 0049 3643 4920490
Fax: 0049 3643 559-191
E-Mail: 
corona-impfen@kvt.de

Sie haben auch die Möglichkeit, unter der Telefonnummer 0049 800 84 84 111 (BARMER Krankenkasse) Ihre Fragen zur Impfung zu stellen.

Gesundheit und Quarantäne

Wir möchten, dass Sie und Ihre Mitmenschen gesund bleiben. Hier finden Sie aktuelle Regelungen im Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus.

Mit  steigenden Infektionszahlen ist auch erhöhte Vorsicht geboten. Die A-H-A plus L-Regel bieten sicherlich keine hundertprozentige Sicherheit, aber ihre Einhaltung hilft das Infektionsgeschehen zu reduzieren:

  • A – Halten Sie immer genügend Abstand zu Ihren Mitmenschen, mindestens 1,5, Meter. Vermeiden Sie Gruppenbildungen.
  • H – Beachten Sie die geltenden Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie Händewaschen
  • A – Überall dort, wo es eng wird und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann: Tragen Sie eine Alltagsmaske
  • L – Lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen.

Zudem möchten wir auch auf die Möglichkeit der jährlichen Grippeschutz-Impfung verweisen. Die Impfung wird von den Krankenkassen bezahlt und kann auch beim Hausarzt durchgeführt werden.

 

Aus rechtlicher Sicht gibt es zwei Gründe, wieso man zur Bekämpfung der Pandemie die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen darf:

  • A. weil das Gesundheitsamt es anordnet oder
  • B. weil es durch eine Rechtsvorschrift vorgegeben ist.

A. Anordnung durch das Gesundheitsamt

Vom Gesundheitsamt angeordnet dürfen die folgenden Personen die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen:

1. mit SARS-CoV-2 infizierte Personen

In diesem Fall ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Isolierung an. Eine häusliche Isolation wird immer dann ausgesprochen, wenn eine Infektion vorliegt Die Dauer ist abhängig von verschiedenen Faktoren (z. B. Schwere der Erkrankung, konkreter Verlauf). Es ist daher immer eine individuelle Entscheidung des Gesundheitsamts, wann die Isolierung aufgehoben werden kann.

2. Kontaktpersonen

Für Kontaktpersonen einer infizierten Person ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an. Eine Quarantäne wird immer dann auch gesprochen, wenn eine mögliche Infizierung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Dauer wird entsprechend der Empfehlung des RKI für 14 Tage ausgesprochen.
Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen ist eine Einzelfallentscheidung und erfolgt nach Maßgabe des Gesundheitsamts.

Nähere Informationen finden Sie unter Kontaktpersonen.

B. Durch eine Rechtsvorschrift vorgegeben

Aufgrund geltender Rechtsvorschriften wie z. B. die Thüringer Grundverordnung, die Thüringer Sonderverordnung oder die Thüringer Quarantäneverordnung dürfen die folgenden Personen die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen:

1. Reiserückkehrende

Nähere Informationen finden Sie unter Reiserückkehrende.

2. Sonstige Ansteckungsverdächtige

Das sind alle Personen, die

  • anderweitig (also nicht über das Gesundheitsamt) Kenntnis davon erlangen, Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt zu haben,
  • ein positives Ergebnis bei einem Antigenschnelltest haben und
  • bei erkennbaren Symptomen einen PCR-Test durchgeführt, aber noch kein Ergebnis vorliegen haben.

Nähere Informationen finden Sie unter Ansteckungsverdächtige.

Als Kontaktperson zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person zählen diejenigen Personen, die bis zu 2 Tage vor den ersten Symptomen des positiven Falls oder bei symptomlosen positiven Fällen bis zu 2 Tage vor dem Abstrich Kontakt mit dieser Person hatten.

Diese Personen werden in Kategorie I – höheres Infektionsrisiko und Kategorie II – geringeres Infektionsrisiko - unterschieden. Die Kategorisierung nimmt das Gesundheitsamt nach der Befragung vor. Im Folgenden geht es um Kontaktpersonen der Kategorie I. Alle Informationen zu beiden Kategorien entnehmen Sie bitte der Übersicht (PDF) vom Robert-Koch-Institut.

Die betreffenden Personen gelten in der Regel bis 14 Tage nach Letztkontakt mit der positiven getesteten Person als Kontaktperson. In diesem sogenannten infektiösen Intervall können Kontaktpersonen selbst noch Symptome entwickeln und positiv werden.

Nicht als Kontaktpersonen gelten:

  • Familienmitglieder bzw. im Haushalt lebende Personen, die Kontakt zu Kontakpersonen hatten. Allerdings soll sich die Kontaktperson, die sich in Quarantäne befindet, sich von seinen Familienangehörigen, soweit es geht, separieren und bestimmte Hygieneregeln einhalten. Es wird ggf. auch für Haushaltsmitglieder einer Kontaktperson eine freiwillige Quarantäne empfohlen.
  • Kontaktpersonen von Kontaktpersonen. Das heißt, wenn Sie Kontakt zu einer zuvor identifizierten Kontaktperson für positiv Getestete hatten.

1. Kontakt zu infizierter Person

Personen haben anderweitig (also nicht über das Gesundheitsamt) Kenntnis davon erlangt, Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt zu haben.

Diese müssen sich innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten und Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Zudem müssen sich diese Personen beim Gesundheitsamt melden.

Sie hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person und sind bisher nicht durch das Gesundheitsamt kontaktiert wurden?

Dann melden Sie sich bitte unverzüglich über: corona@jena.de oder 0049 3641 49-2222.
Geben Sie bitte in der E-Mail unbedingt Ihre Personalien und Kontaktdaten, insbesondere eine Telefonnummer, an. Bitte geben Sie den "Kontakt zu positiv getesteten Personen" im Betreff an.

Sollten Sie 10 Tage nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben, endet die Quarantänepflicht, es sei denn, Sie haben mittlerweile Symptome entwickelt.

ACHTUNG: Dies ist nicht zu verwechseln mit der möglichen Verkürzung der durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne für Kontaktpersonen. Diese Verkürzung auf 10 Tage kann nur durch das Gesundheitsamt genehmigt werden. Gegenwärtig werden vom Gesundheitsamt keine Verkürzungen mehr verfügt.

2. Positives Antigenschnelltest-Ergebnis

Personen, die bei einem Antigenschnelltest ein positives Ergebnis angezeigt bekommen haben müssen sich ebenfalls innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten, Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich beim Gesundheitsamt melden. Zudem müssen bestehende oder auftretende Symptome, insbesondere akuter Verlust des Geschmacks- und Geruchssinn, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenen Husten unverzüglich dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Ihr Schnelltest ist positiv und es zeigen sich Symptome?

Dann melden Sie sich bitte unverzüglich über: corona@jena.de oder 0049 3641 49-2222. Geben Sie bitte in der E-Mail unbedingt Ihre Personalien und Kontaktdaten, insbesondere eine Telefonnummer, an. Bitte geben Sie den positiven Schnelltest im Betreff an.

Die Pflicht der häuslichen Isolation entfällt, wenn:

  • Sie ein negatives PCR-Testergebnis dem Gesundheitsamt vorgelegt haben und die Pflicht durch das Gesundheitsamt aufgehoben, verkürzt oder sonst abgeändert wurde oder
  • Sie nach Ablauf von 14 Tagen nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben.

3. Erkennbare Symptome

Personen haben erkennbare Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und es wurde durch einen Arzt oder eine andere befugten Stelle eine PCR-Testung durchgeführt, veranlasst oder angeordnet. Das Test-Ergebnis liegt aber noch nicht vor.

Diese müssen sich ebenfalls innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten und Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

Die Quarantänepflicht endet, wenn:

  • Sie ein negatives PCR-Testergebnis dem Gesundheitsamt vorgelegt haben und die Pflicht durch das Gesundheitsamt aufgehoben, verkürzt oder sonst abgeändert wurde oder
  •  Sie nach Ablauf von 14 Tagen nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben.

In allen folgenden drei Fällen dürfen Ansteckungsverdächtige die Wohnung oder die Unterkunft nur nach Rücksprache mit den entsprechenden Stellen verlassen. Und zwar, wenn:

  • ein PCR-Test auf das Vorliegen einer Infektion durchgeführt werden soll,
  • eine unaufschiebbare ärztliche Behandlung notwendig ist,
  • eine rechtsverbindliche gerichtliche oder behördliche Ladung oder Anordnung vorliegt.

Häusliche Isolierung

Eine häusliche Isolierung wird dann notwendig, wenn eine Person aufgrund eines positiven Anitgenschnelltests oder eines positiven PCR-Test nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist.
Diese Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch das Gesundheitsamt aufgehoben wurde.

Hinweise für Patienten und Angehörige zur häuslichen Isolierung finden sich im Flyer vom Robert-Koch-Institut (PDF).

Wenn Personen positiv getestet worden sind, sollen diese Personen auch direkt ihre Kontaktpersonen informieren. In diesem Formular (PDF) sind alle Personen einzutragen, mit denen man ab 48 Stunden vor Symptombeginn Kontakt hatte. Dies gilt insbesondere für Gesprächssituationen länger als 15 Minuten und näher als 1,5 Meter oder ein gemeinsamer längerer Aufenthalt (> 30 min) von mehreren Personen in einem Raum, unabhängig davon, ob Masken getragen wurden oder die Abstände eingehalten wurden. Entsprechende Personen sollen sich dann für 14 Tage in Quarantäne begeben. Nur so kann vermieden werden, dass zwischenzeitlich weitere Personen infiziert werden.

Quarantäne

Die Quarantäne wird dann notwendig, wenn eine Person möglicherweise mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist. Dabei handelt es sich meistens um Reiserückkehrende aus Risikogebieten sowie um Kontaktpersonen.
Nähere Informationen zur Quarantäne nach der Rückkehr aus Risikogebieten finden Sie unter Reiserückkehrende. [Link]

Für die Quarantäne für Kontaktpersonen ordnet das Gesundheitsamt entsprechend der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (PDF) für Kontaktpersonen Folgendes (mündlich und schriftlich) an:

  • eine Quarantäne mit einer Regeldauer von 14 Tagen gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer infektiösen Person
  • Kontakte innerhalb des eigenen Haushalts auf das absolut notwendige Minimum reduzieren
  • keine Besuche von Personen außerhalb des eigenen Haushalts
  • Eigenverantwortlich regelmäßige Gesundheitskontrolle durchführen und dokumentieren
  • bei auftretenden Krankheitssymptomen** unverzügliche Meldung beim behandelnden Arzt und dem Gesundheitsamt
  • notwendige medizinische Behandlungen immer nach vorheriger telefonischer Information des behandelnden Arztes über die Quarantäne
  • Entlassung aus der Quarantänezeit nur durch Anordnung des Gesundheitsamts möglich (telefonisch und schriftlich)

Eine Verkürzung der Quarantänezeit kann nur vom Gesundheitsamt angeordnet. Hierzu muss ein frühestens ab dem 10. Tag erfolgter und negativer SARS-CoV-2-Test (PCR- oder Antigentest) dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Diese Verkürzungsmöglichkeit wird gegenwärtig vom Gesundheitsamt nicht mehr verfügt.
Bei Infektion mit einer der besorgniserregenden Virusvarianten (VOC) erfolgt grundsätzlich keine Verkürzung der Quarantänezeit.

 ** Krankheitssymptome sind:
  • erhöhte Körpertemperatur (über 37,5°C),
  • Atemprobleme/Kurzatmigkeit,
  • trockenen Husten,
  • Lungenschmerzen,
  • akuten Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn,
  • erhebliche Hals- und Gliederschmerzen.

Wurde die Quarantäne vom Gesundheitsamt angeordnet und Sie sind symptomfrei, dann braucht es keine Krankschreibung. 

Einrichtung / Ansprechpartner Telefon E-Mail / Internet
Telefonseelsorge 0049 800 1110111 oder 0049 800 1110222  
"Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche 0049 116111  
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" 0049 800 0116016  
"Gewalt gegen Frauen" - Jenaer Frauenhaus 0049 177 4787052  
Hilfetelefon "Gewalt gegen Männer" 0049 151 28815618 beratung@maennerberatung-thueringen.de
Familienberatung der Stadt Jena 0049 3641 492833  
Corona-Elterntelefon des DRK Kreisverbandes 0049 3641 400700 elterntelefon@drk-jena.de
24h-Beratung für Jugendliche und Eltern   bke-Onlineberatung
Corona-Hilfe für pflegende Angehörige Demenzkranker 0049 3641 400184 demenzhilfe@drk-jena.de
muslimisches Sorgentelefon 0049 30 443509821  
Chat-Support für queere Jugendliche über WhatsApp, Telegram und Signal 0049 1573 0663257 (WhatsApp, Telegram und Signal)  

 

Wenn Sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, dann dürfen Sie Ihre Wohnung nicht verlassen. Uns erreichten nun vermehrte Rückfragen zum Parken von Fahrzeugen während dieser Zeit. Denn mitunter parkt ein Auto zu Beginn einer Quarantäne noch richtig, aber an einem bestimmten Wochentag steht es im Halteverbot, da zum Beispiel die Müllabfuhr kommt. Da wir nicht möchten, dass Sie für das Falschparken einen Strafzettel bekommen, bitten wir um Folgendes:

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden und Sie wissen, dass Ihr Auto zeitweise im Parkverbot steht und Sie haben nicht die Möglichkeiten Ihr Fahrzeug versetzen zu lassen, dann rufen Sie bitte unter der Telefonnummer 0049 3641 49-5364 an und melden Ihre Quarantäne und Ihr Fahrzeugkennzeichen. Die Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsüberwachung werden alles Weitere mit Ihnen besprechen und Ihre Situation entsprechend berücksichtigen.

Die aktuellen Informationen finden Sie unter Mund-Nasen-Bedeckung.

Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung werden Tröpfchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen. Das Risiko, eine andere Person durch Husten oder Niesen anzustecken, wird verringert. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist also vor allem Fremdschutz.

Der in Erfurt durchgeführte COSMO-Monitor hat eine Abbildung über die Wirkungsweise von Mund-Nasen-Bedeckung (PDF) veröffentlicht.

Die Abbildung zeigt den Vergleich zwischen einer Frau, die beim Sprechen einen Mund-Nasen-Schutz trägt und einer Frau, die beim Sprechen keinen Mund-Nasen-Schutz trägt. Ohne Mund-Nasen-Schutz treten deutlich mehr feine Tröpchen und Partikel in die Luft und treffen auf den Gesprächspartner. Wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, werden diese Tröpfchen und Partikel deutlich verringert. Während des Atmens werden von infizierten Personen infektiöse große und kleine Tröpfchen und noch kleinere Aerosole freigesetzt. Quelle: Science; Grafik: chm, mia/Science

 

Wer wird getestet?

Die vom Gesundheitsamt veranlassten Corona-Tests gelten für symptomatische Menschen oder Kontaktpersonen von positiv auf das Corona-Virus getestete Personen.

Wie erfahre ich das Ergebnis meines Corona-Tests?

Das Gesundheitsamt informiert sie über Ihr Testergebnis. Oder Ihr Hausarzt, der Ihren Abstrich vorgenommen hat, informiert über das Testergebnis. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses müssen Sie in Quarantäne bleiben.

Was passiert, wenn das Ergebnis positiv ist?

Das Gesundheitsamt informiert Sie zu weiteren Schritten wie Quarantäne und startet eine Kontaktnachverfolgung.

DRK-Corona-Teststation Jena

Um die Virusausbreitung möglichst schnell einzudämmen, hat der DRK Kreisverband Jena Eisenberg Stadtroda e.V. eine Corona-Teststation eröffnet. Der Verband bietet dabei auch verschiedene Dienstleistungen für Unternehmen an:

  • Corona-Schnelltest im DRK-Testzentrum
  • Corona-Schnelltestung für Unternehmen/Einrichtungen vor Ort
  • Schulung zur Durchführung von Antigen-Schnelltests für Laien
  • Verkauf von medizinischen Mund-Nasen-Schutz und FFP2-Masken

Weitere Informationen zu allen Angeboten finden auf der eingerichteten Internetseite.

Infektpatienten - Testung und Behandlung

Folgende Praxen haben sich auf Testungen von Verdachtsfällen auf SARS-CoV-2 spezialisiert:

Praxis Adresse Kontakt Sonstiges

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

An der Ringwiese 1
07745 Jena

Tel.: 0049 3641 2377880

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

Camburger Straße 91
07743 Jena

Gemeinschaftspraxis Müller/Gärtner

Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena

Tel.: 0049 3641 635450

Kooperation Arztpraxen Alt-Lobeda, Lobeda-Ost, Lobeda-West
ONCOSCREEN

 

Tel.: 0049 3641 50740

 

Unter anderem folgende Arztpraxen testen auch fremde Patienten auf SARS-CoV-2 nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Über eventuell anfallende Kosten informieren die Praxen.

Praxis Adresse Kontakt

Dr. A. Göckeritz

Schillerstraße 1
07743 Jena

Tel.: 0049 176 80556050

Dr. Kunstmann

Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 622158

Dr. Winkler

Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190

Dr. Zitzmann/Ludwig

Michael-Häußler-Weg 12
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 638795

Dr. Kielstein

Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122

Dr. Gärtner/Müller

Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena
Tel.: 0049 162 7410366

Kinder - Testung

Notwendige SARS-CoV-2-Testungen für Kinder nehmen u. a. folgende Hausarztpraxen vor (bitte vorher telefonisch anmelden).

Praxis Adresse Kontakt
Dr. A. Göckeritz Schillerstraße 1
07743 Jena
Tel.: 0049 176 80556050
Tel.: 0049 3641 3849380
Dr. Betge Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.:

0049 3641 609346

Dr. Winkler Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190
Dr. Zitzmann/Ludwig Michael-Häußler-Weg 12
Michael-Häußler-Weg 12
Tel.: 0049 3641 638795
Dr. Kielstein Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122
Dr. Gärtner/Müller Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena
Tel.: 0049 162 7410366
Dr. Bellstedt Kastanienstraße 11
07747 Jena
Tel.: 0049 3641 331580
Dr. Fuchs Im Unterdorf 5
07751 Jena
Tel.: 0049 3641 2972440

Notdienste

Abends, nachts und am Wochenende findet der ärztliche Bereitschaftsdienst (der kassenärztliche / hausärztliche) Notfalldienst in Jena in den Räumen der Notfallaufnahme, Am Klinikum 1, statt.

Hilfesuchende erreichen die Ärzte dort:

  • werktags: 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
  • mittwochs: 13:00 Uhr - 22:00 Uhr
  • freitags: 13:00 Uhr - 22:00 Uhr
  • Wochenende und Feiertage: 08:00 Uhr - 18:00 Uhr.

Es können derzeit keine Corona-Tests angeboten werden!

Hausbesuche

Für den dringlichen Hausbesuchsdienst gilt die bundeseinheitliche Hotline: Tel.: 116 117.

Mit den beiden Walk-In-Schnelltestzentren im F-Haus Jena (Eingang Krautgasse) sowie in Jena Lobeda Ost (Ernst-Schneller Straße 10)  bietet die Stadt ihren Einwohner*innen sowie Personen mit Jena als Zweitwohnsitz eine kostenfreie Möglichkeit, Antigen-Schnelltests durchführen zu lassen. Projektpartner, die die Tests vor Ort durchführen und auswerten, sind der Deutsche Rote Kreuz - Kreisverband Jena-Eisenberg-Stadtroda sowie die Initiative „Stay Safe Get Tested“.

F-Haus Jena, Eingang Krautgasse

  • Dienstag: 17:00 - 19:00 Uhr
  • Donnerstag: 17:00 - 19:00 Uhr
  • Samstag: 10:00 - 12:00 Uhr

Jena Lobeda-Ost, Ernst-Schneller Straße 10

  • Dienstag 14:00 - 17:00 Uhr
  • Mittwoch 14:00 - 17:00 Uhr
  • danach aller zwei Tage 14:00 - 17:00 Uhr

Die Teststationen sind vorrangig für Personen gedacht, die keinen Zugang zu regelmäßigen Testungen haben sowie Personen, die keine Symptome zeigen. Kinder unter 18 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Nicht geeignet sind die Schnelltests für Besucher von Senioreneinrichtungen, symptomatische Personen (Hausarzt kontaktieren!), Unternehmen oder Einrichtungen mit einem eigenen Testregime. Auch ein Freitest zur Beendigung einer Quarantäne kann nicht im Schnelltestzentrum durchgeführt werden. Nur das Team des Gesundheitsamtes kann eine Quarantäne für beendet erklären.

Menschen, die sich testen lassen möchten, bringen bitte ihren Personalausweis mit. Dann erfolgt die Registrierung vor Ort. Während einer 15-minütigen Wartezeit wird das Ergebnis überprüft und eine Bescheinigung erstellt.

Es ist vor Ort mit Wartezeiten zu rechnen. Die notwendigen Abstandsregeln sind einzuhalten.

Die Probe wird mittels Rachen- und Nasenabstrich entnommen. Anschließend wird der Tupfer in ein Röhrchen mit einer Pufferlösung gegeben, sodass die Viruspartikel ausgewaschen werden. Anhand eines Teststreifens wird nun das Ergebnis ermittelt. Zeigt sich eine Linie auf dem Streifen, fällt der Test negativ aus. Zeigen sich zwei Linien, fällt er positiv aus.

Sie sollten bitte ca. 30 Minuten vorher weder Zähne putzen, noch Kaugummi kauen, noch rauchen oder Bonbons lutschen.

Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, wird direkt vor Ort ein PCR-Test zur Validierung durchgeführt und die Daten an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Betroffene Personen müssen sich umgehend in häusliche Isolation begeben

Die Tests ermöglichen, schneller und frühzeitiger Infektionen zu erkennen und vermehrt zu testen. Sie ergänzen die bestehenden Corona-Maßnahmen. Die Tests sind jedoch kein Ersatz für Abstandsregeln oder das Tragen von Masken.

Können Sie sich noch erinnern, was Sie vorletzte Woche gemacht haben? Wen Sie getroffen haben? Dieses Tagebuch (PDF) soll Ihnen eine Gedächtnisstütze sein. Und im Ernstfall kann es helfen, Kontakte besser zurückzuverfolgen.

Es sind zahlreiche Mutationsvairanten bekannt. Seitens des Robert-Koch-Instituts werden folgende davon als "besorgniserregend" eingestuft:

Virusvariante B.1.1.7 - allgemein als "britische Variante" bekannt

Das RKI schreibt:

Im Dezember 2020 berichteten britische Behörden von einer neuen SARS-CoV-2-Virusvariante (B.1.1.7), die sich seit September 2020 in Großbritannien ausbreitet. Untersuchungen zufolge ist sie noch leichter von Mensch zu Mensch übertragbar als bisher zirkulierende Varianten. Während anfangs nicht davon ausgegangen wurde, dass diese Variante mit schwereren Krankheitsverläufen einhergeht, gibt es inzwischen – bei begrenzter Datenlage – erste Hinweise darauf, dass sie mit einer erhöhten Fallsterblichkeit einhergehen könnte. Hinweise auf eine verringerte Wirksamkeit der Impfstoffe gibt es bislang nicht.

Virusvariante B.1.351 - allgemein als "südafrikanische Variante" bekannt

Das RKI schreibt:

Über diese Virusvariante aus Südafrika wurde ebenfalls erstmals im Dezember 2020 berichtet. Auch sie geht ersten Untersuchungen zufolge mit einer höheren Übertragbarkeit einher. Inzwischen wurden erste Studien veröffentlicht, die vermuten lassen, dass der Schutz durch neutralisierende Antikörper gegenüber dieser Variante reduziert sein könnte bei Personen, die an der ursprünglichen Variante erkrankt waren oder einen auf dieser beruhenden Impfstoff erhalten haben.

Virusvariante B.1.1.28 P.1 - allgemein als "brasilianische Variante" bekannt

Das RKI schreibt:

Diese SARS-CoV-2-Variante zirkulierte erstmals im brasilianischen Staat Amazonas und ähnelt in ihren Veränderungen der südafrikanischen Variante. Eine erhöhte Übertragbarkeit wird ebenfalls als denkbar erachtet. Eine mögliche Reduktion der Wirksamkeit neutralisierender Antikörper bei Genesenen bzw. Geimpften wird auch hier diskutiert.

Weitere Informationen zu VOCs in Deutschland finden Sie auf der Webseite des RKI:

Auch hier helfen die gleichen Elemente, die bisher gegen die Ursprungsvariante geholfen haben: Streng und konsequent an die bekannten Hygiene-, Quarantäne-, AHA+L- und Kontaktminimierungs-Regeln halten.

Diese Varianten werden gemäß Empfehlungen des RKI:

  • priorisiert bei der Kontaktverfolgung behandelt
  • von einer Verkürzung der Quarantänedauer ausgenommen

 

Mund-Nasen-Bedeckung

Kinder unter 6 Jahren

Kinder unter 6 Jahren sind weiterhin von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit.

Kinder unter 15 Jahren

Für Kinder unter 15 Jahren gilt wie bisher die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (z. B. selbst genähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher).

Personen ab 15 Jahren

Für Personen ab 15 Jahren gilt ebenfalls die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und zusätzlich an bestimmten Orten die Pflicht eine qualifizierte Gesichtsmaske zu verwenden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dient als Schutz für Sie uns Ihre Mitmenschen, sich vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, müssen Sie dafür ein ärztliches Zeugnis oder Attest vorlegen.

Das ärztliche Zeugnis muss dabei folgende Informationen enthalten:

  • vollständigen Namen,
  • Geburtsdatum,
  • bei Vorlage bei zuständigen Behörden: ein konkreter Grund für die Befreiung  von der Tragepflicht.

Sollte es zu einer Kontrolle der erhobenen Daten kommen, ist für diese Stillschweigen zu wahren. Die erhobenen Daten dürfen ausschließlich zum Zweck des Nachweises bestimmter Hygieneregeln genutzt werden. Eine Kopie des Attestes darf nicht angefertigt werden.

Land

Gemäß der Thüringer Verordnungen muss eine qualifizierte Gesichtsmaske an folgenden Orten getragen werden:

  • von Fahrgästen und Kontrollpersonal in geschlossenen Fahrzeugen des öffentlichen Personenverkehrs,
  • als Kunden in Geschäften mit Publikumsverkehr, in Dienstleistungsbetrieben mit Publikumsverkehr oder bei der Inanspruchnahme von zulässigen Dienstleistungen und Angeboten mit Publikumsverkehr
  • bei Sitzungen von kommunalen Gremien
  • bei der theoretischen und praktischen Fahrschulausbildung
  • bei Veranstaltungen und Zusammenkünften zu religiösen und weltanschaulichen Zwecken,
  • in medizinischen, physiotherapeutischen bzw. psychotherapeutischen Praxen oder ähnlichen Einrichtungen (Dies gilt sowohl für das Personal als auch die Patienten soweit dies nicht aufgrund der erforderlichen Untersuchung unmöglich ist, z. B. bei zahnärztlichen Untersuchungen.).

Für alle Kinder ab 6 bis 15 Jahre reicht hier eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) aus.

Informationen zur Bereitstellung und Verwendung von medizinischen Mund-Nasen-Bedeckungen oder FFP2-Masken bei der Arbeit finden Sie in der Corona-Arbeitsschutzverordnung im §3 (PDF).

Darüberhinaus hält das Land jede Person dazu an, auch sonst in Situationen, in denen ein engerer oder längerer Kontakt zu anderen Personen unvermeidbar ist, eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung (Alltagsmaske) muss von allen Personen ab 6 Jahren zudem an folgenden Orten getragen werden:

  •   in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- oder Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht,
  •   vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen,
  •   bei Versammlungen sowie
  •   bei Veranstaltungen von politischen Parteien.
Jenaer Allgemeinverfügung

Gemäß der Jenaer Allgemeinverfügung gilt zusätzlich Folgendes:

In geschlossenen Räumen bei der Erbringung von zugelassenen bzw. medizinisch notwendigen Dienstleistungen muss bei gesichtsnahen Behandlungen durch den Beschäftigten eine FFP2-Maske oder FFP3-Maske jeweils ohne Ausatemventil getragen werden (eine OP-Maske ist nicht ausreichend).

Für Ärzte, Therapeuten, einschließlich deren Personal gilt bei gesichtsnahen Behandlungen (wie insbesondere zahn- oder augenärztlichen Maßnahmen) die Verpflichtung, eine FFP2-Maske oder FFP3-Maske jeweils ohne Ausatemventil zu tragen (eine OP-Maske ist nicht ausreichend).

Für die Innenstadt hat die Stadt Jena folgende Spezifizierungen getroffen, so dass die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf folgenden Wegen, Straßen und Plätzen greift:

Karte des Innenstadtbereiches von Jena, in dem die Bereiche rot markiert sind, wo die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Mund-Nasen-Bedeckungspflicht im Innenstadtbereich, © Stadt Jena

Altstadtgrabenring“ – begrenzt durch den Fürstengraben im Norden, durch den Löbdergraben im Osten und Süden, durch den Holzmarkt und den Teichgraben im Süden sowie durch den Leutragraben und den Johannisplatz im Westen. Folgende Straßen sind inbegriffen:

  • Löbderstraße
  • Ludwig-Weimar-Gasse
  • Markt
  • Marktgäßchen
  • Oberlauengasse
  • Am Pulverturm
  • Rathausgasse
  • An der Marktmühle
  • Saalstraße
  • Schlossgasse
  • Probstei
  • Greifgasse
  • Hinter der Kirche
  • Unterlauengasse
  • Unterm Markt
  • Kirchplatz
  • Jenergasse
  • Johannisstraße
  • Nonnenplan
  • Kollegiengasse

 Weiterhin greift die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Fußwegen folgender Straßen:

  • Südlicher Löbdergraben das heißt, zwischen Holzmarkt und Fischergasse
  • Holzmarkt
  • Teichgraben
Auch auf Wochenmärkte und an Haltestellen

Weiterhin gilt die Mund-Nasen-Bedeckungspflicht auf Wochenmärkten sowie in allen Haltestellenbereichen des öffentlichen Nahverkehrs (Bus, Straßenbahnen), sofern sich dort mindestens eine weitere Person aufhält, die nicht zum eigenen Haushalt gehört.

Spielplätze

Auf allen öffentlich zugänglichen Spielplätzen müssen Personen über 14 Jahre eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Nach §5 Abs. 3 der Thüringer Sonderverordnung sind folgende medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen zugelassen:

  • medizinische Gesichtsmasken oder
  • Schutzmasken ohne Ausatemventil mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2.

Eine Übersicht welche Zertifizierungen diese Masken aufweisen müssen wird vom für Gesundheit zuständigen Ministeriums Thüringens zur Verfügung gestellt.

Für die Zulässigkeit von Masken im Sinne der Thüringer Sonderverordnung ist alleine entscheidend, ob diese eine der in der Übersicht genannten Zertifizierungen aufweist. Andere Zertifizierungen oder Bescheinigungen, die auf gleichwertige oder sogar bessere Filterwirkungen hinweisen, werden nicht anerkannt.

 

Zum ÖPNV gehören alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs wie Regionalzüge, Straßenbahnen, Busse und auch Taxis. Die medizinische Mund-Nase-Bedeckung muss auch in Bahnhöfen und an Haltestellen getragen werden.

Die gegenüber Community-Masken höhere Schutzwirkung von medizinischen Mund-Nasen-Bedeckungen wird nur erreicht, wenn Sie die Mund-Nasen-Bedeckung richtig tragen. Nur so können Sie das Risiko deutlich verringern, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Folgendes sollten Sie deshalb beachten:

  • Wenn möglich, waschen Sie sich vor Gebrauch der medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung gründlich die Hände mit Seife.
  • Fassen Sie die Maske immer nur an den Bändern an.
  • Ziehen Sie die Bänder über beide Ohren.
  • Die Maske muss über Mund, Nase und Wangen gut passen.
  • Die Maskenränder sollten eng am Gesicht anliegen, sodass keine Luft mehr an der Maske vorbei ein- oder ausgeatmet werden kann.
  • Wenn die Maske durchfeuchtet oder nass geworden ist, zum Beispiel durch Speichelauswurf oder auch Regen, sollte sie abgenommen und ausgetauscht werden.
  • Benutzen Sie beim Abnehmen der Maske nur die Bänder und berühren Sie möglichst nicht den Vliesstoff.

Für das Tragen von FFP-2 oder FFP-3-Masken gibt es weitere Hinweise. Sie zu beachten, ist wirklich wichtig: Die Maske schützt Sie nur dann, wenn sie richtig getragen wird - undichte Stellen erhöhen das Infektionsrisiko.

  1. Ihre Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen und keine Luftströme an der Maske vorbei erlauben. Das heißt, dass Sie die Drahtbügel dicht an den Nasenrücken drücken müssen, so dass die Maske Ihrer Gesichtsform angepasst ist. Häufig lassen sich die Masken auch nur mithilfe spezieller Haltebänder und Schaumstoffabdichtungen an der Nase ohne Randöffnungen benutzen.
  2. Bitte testen Sie bei der ersten Verwendung, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  3. Bitte wechseln Sie Ihre Maske, sobald sie durchfeuchtet ist. Hinweise zur Wiederverwendung finden Sie im folgenden Abschnitt.
  4. Bitte nehmen Sie Ihre Maske stets über die Bänder ab und berühren dabei nicht die Vorderseite.  
  5. Unterschied zwischen Masken mit und ohne Ausatemventil: Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten somit kaum Fremdschutz.
Bartträger

Bartträgern wird vor dem Tragen von FFP2- oder FFP3-Masken eine Rasur empfohlen, da sonst der Schutz nicht gewährleistet wird. Allerdings darf man in Thüringen auf die medizinische OP-Maske ausweichen - und dafür muss der Bart nicht weg (in Bayern z. B. sieht die Gesetzlage hierzu etwas strenger aus).

FFP2-Masken sind eigentlich zur einmaligen Verwendung gedacht. Im Bereich des Arbeitsschutzes werden sie z. B. am Ende eines Arbeitstages entsorgt. Oder sie müssen schon früher ausgetauscht werden, wenn sie z. B. verschmutzt oder durchfeuchtet sind.

Für den Fall, dass FFP2-Masken nur kurzzeitig getragen werden, wie etwa beim Einkaufen oder im ÖPNV, gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte Hinweise zur Wiederverwendung.

FFP2-Masken (oder Masken mit vergleichbarer Schutzwirkung) sind fast ausschließlich zur einmaligen Verwendung mit Entsorgung am Ende z. B. eines Tages gedacht, d. h. eine Aufbereitung ist im Regelfall nicht möglich. Ein Wechsel der Maske ist zudem bei Durchfeuchtung oder Kontamination erforderlich. Zur möglichen Mehrfachverwendung sowie zur korrekten Anwendung verweisen wir auf die Ausführungen des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte.

Konkrete Hinweise zur eigenverantwortlichen Desinfektion und privaten Wiederverwendung erhalten Sie bei der FH Münster, die gefördert durch das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte verschiedene Verfahren geprüft hat.

1. Desinfektionsverfahren: 7 Tage Trocknen bei Raumluft

SARS-CoV-2 ist auch bei Raumtemperatur über einen langen Zeitraum auf Maskenmaterialien infektiös. Wenn Sie die FFP2-Maske z. B. an einem Montag zum Einkaufen oder im ÖPNV benutzen, lassen Sie die Maske die nächsten sechs Wochentage bei Raumluft trocknen (am besten luftig aufgehängt). Und wenn wieder Montag ist, also genau nach einer Woche, können Sie die Maske wieder benutzen.

2. Trocknen im Ofen bei 80°C bei Ober- und Unterhitze

Mit dem Verfahren "Trockene Hitze 80°C für 60 Minuten" kann SARS-CoV-2 vollständig inaktiviert werden. Außerhalb des Backofens ist dar saubere Backofenrost / das Gitter mit Backpapier zu belegen. Legen Sie die trockene Maske und ein Braten- bzw. Backofenthermometer auf das Backpapier, belassen es aber noch außerhalb des Ofens. Stellen Sie den Backofen auf 80°C Ober- und Unterhitze (es ist nicht bekannt, ob sich bei Umluft/Heißluft Erreger von der Maske lösen können) ein.

Einzelhandel, Versandhandel, Fachhandel

Der Einkauf ist sowohl im stationären Einzelhandel, dem Versandhandel, als auch dem Fachhandel möglich. Achten Sie stets auf die richtige Zertifizierung!

Abgabestellen für Inhaber von JenaBonus-Karten

Die Stadt Jena hat zusammen mit dem DRK Abgabestellen für Inhaber von JenaBonus-Karten eingerichtet, die FFP2-Masken und medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen kostenfrei erhalten:

Vom 22.02. bis 31.03.2021 erfolgt die Ausgabe von kostenlosen medizinischen Masken an Inhaberinnen des JENABONUS in vier Einrichtungen. Ausgegeben werden pro Person (15-59 Jahre) einmalig drei FFP2-Masken und 10 medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen. Für die Ausgabe der Masken ist die Vorlage der JENABONUS-Karte notwendig.

  • Stadtteilbüro Winzerla Anna-Siemsen-Straße 49, 07745 Winzerla, Montag - Mittwoch 10:00-12:00 Uhr und 14:00-17:00 Uhr
  • Stadtteilbüro Lobeda Karl-Marx-Allee 28, 07747 Jena, Dienstag und Mittwoch 14:00-17:00 Uhr
  • Kreisdiakoniestelle Saalbahnhofstraße 9, 07743 Jena, dienstags 08:00-13:00 Uhr und donnerstags 14:00-17:00 Uhr
  • Begegnungszentrum Jena e. V., Closewitzer Straße 2, 07743 Jena, Dienstag - Donnerstag 09:00-13:00 Uhr bzw. nach telefonischer Absprache (0049 3641 443662)
Anspruchsberechtigte

Anspruchsberechtigt sind Personen, die eine der nachfolgenden Voraussetzung erfüllen:

  •  Alters- und Erwerbsunfähigkeitsrentner/innen mit Anspruch auf Wohngeld
  •  Bezieher/innen eines Kinderzuschlages nach § 6a Bundeskindergeldgesetz
  •  Bezieher/innen von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  •  Empfänger/innen von Leistungen nach dem SGB II
  •  nichterwerbsfähige Mitglieder von Bedarfsgemeinschaften die keine Leistungen nach SGB II beziehen
  •  Sozialhilfeempfänger/innen mit Heimunterbringung
  •  Sozialhilfeempfänger/innne und Grundsicherungsempfänger/innen
  •  Schülerinnen und Schüler, die BAföG erhalten
  •  Auszubildende, die Berufsausbildungsbeihilfe erhalten

Die wichtigsten Merkmale bei FFP2-Masken, auf die man beim Kauf achten sollte, sind:

  • Angabe des Herstellers und eindeutige Kennzeichnung des Modells,
  • Klasse (FFP2),
  • Angabe von Nummer und Jahr der zu Grunde liegenden Norm,
  • Mit der CE-Kennzeichnung bescheinigt der Hersteller die Einhaltung der europäischen Sicherheitsvorschriften,
  • Kennzeichnung NR (not reusable = nicht wiederverwendbar) oder R (reusable = wiederverwendbar),
  • Eine vierstellige Kennnummer gibt Auskunft darüber, welche Prüfstelle die Qualität der FFP2-Masken überwacht. In der NANDO-Datenbank kann man sich mit Hilfe der Kennnummer die entsprechende Prüfstelle anzeigen lassen,
  • Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache.

Kontaktbeschränkungen

Privat dürfen sich im Freien und in geschlossenen Räumen Personen eines Haushalts zusammen mit einer zusätzlichen Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren treffen. Erlaubt ist jedoch die Betreuung von Kindern unter 12 Jahren in fest organisierten privaten Gruppen aus maximal zwei Haushalten.

Mit der neuen Regelung ist es möglich, dass sich mehrere Kinder unter 12 Jahren in fest organisierten privaten Gruppen aus maximal zwei Haushalten treffen können.

Ausnahmen gibt es für: 
  • die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge, 
  • Versammlungen, Veranstaltungen, Zusammenkünfte, Sitzungen und Beratungen  
  • berufliche und amtliche Tätigkeiten  
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderen Medien, 
  • die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs und von Kraftfahrzeugen, 
  • Bestattungen und standesamtliche Eheschließungen, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens 25 Personen nicht überschritten wird

15-km-Begrenzung (Mobilitätsbegrenzung)

Alle Personen sind angehalten, Besorgungen des täglichen Bedarfs (Einkäufe etc.) sowie Aktivitäten im Freien (Erholung, Sport) wohnortnah, das heißt innerhalb einer Entfernung von bis zu 15 km zu erledigen. 

Diese Maßnahme dient ebenso wie die Kontakt- und Ausgangsbeschränkung der Reduzierung von Kontakten. Wenn alle Menschen ihre Mobilität einschränken, kann das Virus sich schwieriger verbreiten.

Eine Ausnahme greift für triftige Gründe wie den Weg zur Arbeit, das Holen und Bringen von Kindern zur Betreuung.

Davon wird dringend abgeraten. Gerade in den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass es zu großem Menschenandrang in den Wintersportgebieten gekommen ist. Durch die Begrenzung der Aktivitäten im Umkreis von 15 Kilometer sollen auch diese Tagesausflüge minimiert werden.

Schule und Kita

Sie sind Eltern und möchten über die aktuellen Regelungen an Jenas Schulen und Kitas informieren?

Ab dem 22.02.2021 wechseln Kindergärten und Grundschulen (Klassenstufen 1 bis 4) in den eingeschränkten Regelbetrieb. Damit entfällt die Notbetreuung. Die Betreuung und Beschulung erfolgen in festen Gruppen.

Ab dem 01.03.2021 wechseln die Klassenstufen 5 und 6 in den eingeschränkten Regelbetrieb. Die höheren Klassenstufen ab Klasse 7 wechseln in den eingeschränkten Regelbetrieb, wenn im jeweiligen Landkreis bzw. kreisfreien Stadt die 7-Tages-Inzidenz eine Woche unter dem Wert von 100 liegt. Eingeschränkter Regelbetrieb bedeutet ab der 5. Klasse entweder Unterricht in festen Gruppen oder mit Abstandsgebot (d. h. in kleineren Gruppen im Wechsel).

Befreiung von der Schulpräsenzpflicht ist auf Antrag der Eltern und nach Genehmigung durch die Schulleitung auch ohne Vorlage medizinischer Gründe möglich.

Es wird für Februar seitens der Stadt Jena das Lastschriftverfahren zum Einzug der Gebühren für Hort und Kitas ausgesetzt. Dies gilt für kommunale als auch freie Kitas. Dabei ist es egal, ob es sich um Notbetreuung handelt oder nicht. Sobald die Entscheidung des Landes feststeht, wird wie im letzten Jahr auch der Bürgerservice binnen drei Monaten die Entscheidung umsetzen.

  • Wenn eine Gebührenerstattung durch das Land erfolgt: Alle Erstattungsberechtigten erhalten den Betrag/die Beträge verrechnet oder erstattet.
  • Wenn keine Gebührenerstattung durch das Land erfolgt: Bei allen wird der Monat Februar nachgefordert.

Geplante Prüfungen bzw. Klausuren können unter Hygieneschutzbedingungen im Präsenzunterricht an den Schulen durchgeführt werden.Hierzu erfolgen konkrete Informationen seitens der Klassenlehrer.

Sofern Infektionsketten nachvollzogen werden können, wird anhand des Stufenplans gehandelt und nur Betroffene und direkte Kontaktpersonen müssen in Quarantäne gehen. Nicht betroffene Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte können weiterhin zur Schule gehen.

Sollten Infektionsketten nicht nachvollzogen werden können, sind individuelle Entscheidungen notwendig, die mitunter auch eine zeitliche Schließung von Einrichtungen beinhalten können.

  • Bei Bekanntwerden eines COVID-19-Falles erfolgen unverzüglich die erforderlichen Ermittlungen durch die Mitarbeitenden des Fachdienst Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schulleitung.
  • Die ermittelten Kontaktpersonen werden gemäß der RKI-Vorgaben kategorisiert. Danach werden die Kontaktpersonen 1. Grades kontaktiert und es findet eine individuelle Anhörung statt.
  • Kontaktpersonen 1. Grades müssen aktuell für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zum Ursprungsfall in Quarantäne. Sollte sich diese Richtlinie ändern, wird dies vom Fachdienst Gesundheit kommuniziert.
  • Eine Testung von Personen ohne COVID-19 –Symptomen erfolgt zwischen dem 6. und 7. Tag nach dem letzten Kontakt zum COVID-19-Fall. Ein negatives Testergebnis führt allerdings zu keiner Verkürzung der Quarantäne!
  • Der Umfang der Testungen ist abhängig vom COVID-19-Fall und seinen Kontakten im infektiösen Zeitraum (beginnend 48 Stunden vor der ersten Symptomatik). Hier handelt es sich immer um eine individuelle Entscheidung, d. h.es gibt keine pauschale Handhabung.
  • Entwickeln Kontaktpersonen innerhalb der Quarantäne COVID-19-Symptome, müssen sie sich bei ihrem Hausarzt vorstellen und werden dort getestet. Hier greift der Behandlungsauftrag der niedergelassenen Ärzteschaft und die Kostentragung durch die privaten und gesetzlichen Krankenkassen.
  • Das Vorliegen des Testergebnisses ist u. a. abhängig von den Laboren, die Tests durchführen.
  • Werden Kontaktpersonen in der Abstrichstelle / Fiebersprechstunde des Fachdienst Gesundheit getestet, erhalten sie spätestens nach 48 Stunden das Testergebnis, welches ihnen telefonisch durch die Mitarbeitenden des Fachdienstes mitgeteilt wird.

Sollte es zu positiven SARS-CoV-19 Fällen an Schulen kommen, kommuniziert das Gesundheitsamt direkt mit der Schulleitung und berät über konkrete Maßnahmen.

Der erste Ansprechpartner für Eltern von Jugendlichen und Kindern ist während eines Infektionsgeschehens die Schulleitung. Diese informiert über die nächsten Schritte, über mögliche (Teil-)Schließungen und die beschlossenen Quarantäneregeln.

Die wichtigsten Informationen haben wir Ihnen in einem Elternbrief (PDF) zusammengestellt.

Aktuelle Teil- und Schließungen von Bildungseinrichtungen

Name der Einrichtung Gruppe / Bereich voraussichtlich bis
Westschule eine bestätigte Infektion; mehrere Personen in Quarantäne 09.03.
Jenaplan-Schule eine bestätigte Infektion; eine Person in Quarantäne 05.03.
Lobdeburgschule eine bestätigte Infektion; mehrere Personen in Quarantäne 15.03.
Gemeinschaftsschule "Galileo" Winzerla eine bestätigte Infektion; mehrere Personen in Quarantäne 05.03.
Angergymnasium mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 10.03.
Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena Staatliches Berufsschulzentrum Wirtschaft und Verwaltung mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 14.03.
Staatliches Berufsbildendes Schulzentrum Jena-Göschwitz mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 15.03.
Freie Ganztagsschule Leonardo – Gemeinschaftsschule Jena eine bestätigte Infektion; mehrere Personen in Quarantäne 15.03.
Kita »Jona und Joni« mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 05.03.
Kita Kunitz mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 09.03.
Kita »Sportforum« Jena mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 12.03.
Kita »Bummi« Jena eine bestätigte Infektion; mehrere Personen in Quarantäne, keine Notbetreuung 16.03.
Kita »Weltentdecker« Jena mehrere bestätigte Infektionen; mehrere Personen in Quarantäne 15.03.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

Erläuterungen

Teilschließung

An den Bildungseinrichtungen gibt es aktuell Infektionsgeschehen und einzelne Klassen sind in Quarantäne – die Einrichtungen sind weiter geöffnet.

Komplette Schließung

Aufgrund eines Infektionsgeschehens konnten die Kontakte nicht eindeutig zurückverfolgt werden. Für Schüler, Kinder und Pädagogen wurden Quarantänen angeordnet.

 

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist bei Verdienstausfall wegen notwendiger Kinderbetreuung auf Antrag eine Entschädigung möglich nach nach 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz.

Grund: Schulschließung bzw. eines Betretungsverbots im Zuge der Corona-Krise

Dies gilt für die Betreuung von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch steht grundsätzlich Arbeitnehmern zu, die wegen der Schulschließung bzw. eines Betretungsverbots im Zuge der Corona-Krise und der dadurch notwendig gewordenen Kinderbetreuung nicht arbeiten können. Den Antrag stellen für den ersten Zeitraum von 6 Wochen immer die Arbeitgeber für die Arbeitnehmer, da sie in Vorleistung gehen. Auch Selbstständige sind antragsberechtigt. Anträge sind direkt an das zuständige Thüringer Landesverwaltungsamt zu stellen. Die notwendigen Antragsformulare sowie ausführliche Fragen-Antwort-Kataloge finden Sie bzw. Ihr Arbeitgeber auf der Webseite des Landesverwaltungsamtes.

Weiterhin wurde das Kindkrankengeld ausgeweitet. Der Bundesrat hat am 18.01.2021 beschlossen, das Kinderkrankengeld für gesetzlich Versicherte von 10 auf 20 Arbeitstage pro Elternteil bzw. für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage zu erhöhen, damit diese ihre Kinder zu Hause betreuen können. Der Anspruch gilt bei Krankheit des Kindes und wenn Betreuungseinrichtungen pandemiebedingt geschlossen werden müssen.

Seit dem Beginn des neuen Schuljahres gilt für Schulen und auch Kindertageseinrichtungen ein Stufenkonzept (PDF), das vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport veröffentlicht wurde.

Stufe 1 -Regelbetrieb mit vorbeugendem Infektionsschutz (GRÜN)

In Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen erhalten alle Kinder und Jugendlichen das volle Betreuungs-und Unterrichtsangebot. Das gesamte Personal ist anwesend. Es gelten zusätzlich vorbeugende Infektionsschutzmaßnahmen, die den Regelbetrieb nicht beeinträchtigen.

Stufe 2 -Eingeschränkter (Präsenz-)Betrieb mit erhöhtem Infektionsschutz (GELB)

Bei begrenztem Infektionsgeschehen (einzelne Infektionen in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung oder Schule bzw. bei regional oder lokal erhöhtem Infektionsgeschehen) stellt das Stufenkonzept mehrere eindämmende Maßnahmenbereit, die die Einrichtungen – je nach Anlass und Festlegung – umsetzen und miteinander kombinieren.

Stufe 3 –Schließung (ROT)

Stark steigende Infektionszahlenkönnen dazu führen, dass Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und Schulen als letztes Mittel vorübergehend schließen müssen.

Hochschulen

An der FSU Jena und der EAH Jena finden keine Präsenzveranstaltungen statt. Ausnahmeregelungen gelten für wissenschaftliche Bibliotheken, unaufschiebbare praktische Bildungsabschnitte oder Forschungsarbeiten. Auch Prüfungen bleiben erlaubt.

 Reisen

Sie planen eine Reise oder kehren aus dem Ausland nach Jena zurück? Das gilt es dabei zu beachten.

Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche sowie auf tagestouristische Ausflüge sollte verzichtet werden. Auch Arbeitgeber sind angehalten, die Anordnung von Dienstreisen auf absolut notwendige Fälle zu beschränken. 

Entgeltliche Übernachtungsangebote dürfen nur für notwendige, insbesondere für medizinische, berufliche und geschäftliche Zwecke zur Verfügung gestellt werden. Übernachtungsangebote für touristische Zwecke sind nicht erlaubt.

Wichtig ist, dass die Regelungen für Reisen in den verschiedenen Bundesländern anders ausgestaltet sein können. Bitte informieren Sie sich vor geplanten Reisen über deren Regelungen.

Bitte informieren Sie sich vor und nach einer Reise über die Hinweise zum Zielland über das Auswärtige Amt und die als Risikogebiete erklärten Länder und Regionen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Das Bundesgesundheitsministerium hat ebenfalls Informationen für Reisende zusammengestellt.

Quarantäne- und Meldepflicht für Reiserückkehrende aus Risikogebieten oder Virusvarianten-Gebieten

Aktuell gilt für Thüringen, dass man sich als aus einem Risikogebiet einreisende Person

  1. über die Digitale Einreiseanmeldung registrieren muss und
  2. zusätzlich das Jenaer Formular zur Meldung einer Reiserückkehr / Einreise aus einem Risikogebiet auszufüllen hat sowie
  3. eine 14 Tage lange Quarantäne einhalten muss. Das ergibt sich aus § 1 Abs. 1 der Sechsten Thüringer Quarantäneverordnung, § 1 der Coronavirus-Einreiseverordnung sowie II. Ziffer 1 der Jenaer Allgemeinverfügung.

Beachten Sie bitte, dass eine Rückholung aus Ländern, für die eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, durch das Auswärtige Amt nicht erfolgt.

Wer muss nach einer Reise in Quarantäne?

Personen, die nach Thüringen einreisen und sich in den letzten zehn Tagen in einem Risikogebiet außerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben, müssen direkt nach der Einreise in häusliche Quarantäne. Dies gilt auch für Personen die zunächst in ein anderen Bundesland eingereist sind.

Einreisende sind verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu unterziehen und müssen das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis nach der Einreise der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen können. 

Wie lange muss man nach einer Reise in Quarantäne?

Die Quarantänedauer nach Ihrer Einreise beträgt grundsätzlich 14 Tage. 

Gegenwärtig ist aufgrund der aufgetretenen Virusmutationen keine Verkürzung der Quarantänezeit möglich.

Was muss man in Quarantäne beachten?

  • unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die Haupt- oder Nebenwohnug bzw. eine die Quarantäne ermöglichende Unterkunft
  • keine Besuche von Personen außerhalb des eigenen Haushalts (Ausnahmen: behandelnde Ärzte, medizinisches Personal, Seelsorger oder Urkundspersonen)
  • Eigenverantwortlich regelmäßige Gesundheitskontrolle durchführen und
  • bei auftretenden Krankheitssymptomen** unverzügliche Meldung beim behandelnden Arzt und dem Gesundheitsamt
  • notwendige medizinische Behandlungen (auch bei Durchführung eines Tests) immer nur nach vorheriger telefonischer Information des behandelnden Arztes über die Quarantäne

** Krankheitssymptome sind:

  •  erhöhte Körpertemperatur (über 37,5°C),
  •  Atemprobleme/Kurzatmigkeit,
  •  trockenen Husten,
  •  Lungenschmerzen,
  •  akuten Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn,
  •  erhebliche Hals- und Gliederschmerzen.

Die Regelungen zur Quarantäne und Meldepflicht für Einreisende gelten nicht für bestimmte Beruf- oder Familien- oder Durchreisearten.

Für nicht in der Thüringer Quarantäneverordnung geregelte Fälle kann auf Antrag in begründeten Einzelfällen eine Ausnahmegenehmigung durch das Gesundheitsamt erteilt werden.

 Veranstaltungen, Sport, Freizeit und Unterhaltung

Bitte beachten Sie: Die aktuellen Regelungen können sich sehr schnell ändern.

Öffentliche Veranstaltungen im geschlossenen Raum und im Freien sind verboten.

Von diesen Regelungen ausgenommen sind:

  • Zusammenkünfte, Veranstaltungen und Sitzungen nach § 8 der Zweiten Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2,
  • berufliche und amtliche Tätigkeiten sowie die erforderliche Bewirtschaftung landwirtschaftlicher und forstwirtschaftlicher Flächen einschließlich erforderlicher Jagdausübung,
  • Aufenthalte im öffentlichen Raum zum Zweck der Berichterstattung durch Vertreter von Presse, Rundfunk, Film oder anderen Medien,
  • für die Benutzung des öffentlichen Personenverkehrs und von Kraftfahrzeugen,
  • Beerdigungen und standesamtliche Eheschließungen,
  • Gruppen einer Einrichtung oder eines Angebotes nach § 1 Abs. 1 Satz Nr. 1, 2 und 4 derThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO sowie
  • Messen im Sinne von § 64 der Gewerbeordnung in der Fassung vom 22.02.1999 (BGBl. I S. 202) ohne Freizeitzwecke.

 

Können Sportveranstaltungen und organisierter Sport weiterhin stattfinden?

Der organisierte Sport- und Trainingsbetrieb ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Sporthallen und -plätze bleiben geschlossen. 

Darf ich Sport treiben?

Einzeln, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes sind sportliche Betätigungen wie Joggen oder Fahrradfahren erlaubt. Untersagt sind der organisierte Sportbetrieb und der Individualsport in geschlossenen Räumen. Das Training der Sportgymnasien, im Rahmen von Profivereinen und Kaderathleten ist jedoch möglich.

Jegliche Freizeiteinrichtungen sowie Unterhaltsangebote bleiben geschlossen.

Dazu gehören: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, 
  • Museen, Archive, Schlösser, Burgen und andere Sehenswürdigkeiten, Gedenkstätten, 
  • Bibliotheken, mit Ausnahme der Medienausleihe und Hochschulbibliotheken 
  • Ausstellungen und Messen jeder Art 
  • Freizeitparks,bildungsbezogene Themenparks sowie Angebote von Freizeitaktivitäten und des Schaustellergewerbes, 
  • zoologische und botanische Gärten, Tierparks, 
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen, 
  • Prostitutionsstätten im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzesg, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, 
  • Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbäder sowie Thermen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Angebote der Rehabilitation sowie des Trainings- und Wettkampfbetriebs 
  • Familienferienstätten und Familienerholungseinrichtungen, 
  • Saunen und Solarien 
  • Fitness- Pilates und Yogastudios und ähnliche Einrichtungen mit Ausnahme medizinisch notwendiger Angebote der Rehabilitation 
  • Tanzschulen, Ballettschulen, Musik- und Jugendkunstschulen, Musik- und Gesangsunterricht sowie vergleichbare Angebote, 
  • Fahrschulen, Flugschulen und ähnliche Einrichtungen, 
  • Sportangebote, 
  • touristische Angebote wie Stadt- und Fremdenführungen, Kutsch- und Rundfahrten, Touristeninformationsbüros, 
  • Sessellifte und Skilifte sowie 
  • sonstige Angebote, Einrichtungen und Veranstaltungen, die der Freizeitgestaltung und Unterhaltung dienen.

Einrichtungen für Kultur- und Freizeitaktivitäten müssen schließen, dazu zählen auch Einrichtungen der Jugendbildung und Jugendzentren.

Die Spielplätze in Jena werden wieder geöffnet. Eine kontinuierlich sinkende 7-Tage-Inzidenz lässt diese Entscheidung zu.

Mit Blick auf die bereits aufgetretenen Virus-Mutationen in Jena ist jedoch weiterhin große Umsicht und eine verantwortungsbewusste Nutzung notwendig. Deshalb wurden für die Spielplatznutzung weitere Regelungen erlassen:

  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Personen über 14 Jahre
  • Einhalten des Abstandes von mind. 1,5 m zwischen wartenden Personen
  • Verbot des Alkoholkonsums
  • Sport, der über den Individualsport hinausgeht, ist zu vermeiden.

Sollte sich die Infektionslage ändern, also die Inzidenzzahlen wieder steigen oder es in Bezug auf die aufgetretenen Virusmutationen neue Erkenntnisse zu einer erhöhten Infektionsgefahr geben, behält sich die Stadt vor, weitere Verfügungen für die Nutzung der Spielplätze zu erlassen (z. B. Begrenzung von Personenanzahlen, Nutzung eingeschränkter Spielgeräte, weitergehende Hygienevorkehrungen).

Der Schutz der Bevölkerung und eine weitere Eindämmung des Infektionsgeschehens müssen weiterhin oberste Priorität haben.

Versammlungen

Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut der Meinungsfreiheit, so dass Versammlungen weiterhin stattfinden dürfen.

Folgende Regeln sind zu beachten:

  • ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Teilnehmern oder Dritten muss durchgängig eingehalten werden
  • jeder Teilnehmende hat eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Ausnahme: Durchsagen der/der Versammlungsleiterin und Redebeiträge)
  • Versammlungen unter freiem Himmel sollen an einem festen Ort stattfinden und sind auf 500 Teilnehmende beschränkt
  • Versammlungen in geschlossenen Räumen sind auf 50 Teilnehmende beschränkt

Die verantwortliche Person muss zusammen mit der Anmeldung bei der zuständigen Behörde ein Infektionsschutzkonzept vorlegen und ist während der Versammlung für die Einhaltung verantwortlich.

Die Infektionsschutzregeln wurden weiter verschärft. Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner dürfen sich im Freien 100 Personen und im geschlossenen Raum 25 Personen versammeln. Sollte die 7-Tage-Inzidenz über 300 steigen, dürfen sich maximal noch 10 Personen treffen, egal ob im Freien oder im geschlossenen Raum.

Auch in diesen Fällen muss ein Infektionsschutzkonzept vorgelegt und während der Versammlung in der Verantwortung des/der Anmeldenden umgesetzt werden.

Zusammenkünfte - religiöse und weltliche

Kirchen bleiben geöffnet und Veranstaltungen zur Religionsausübung sind weiterhin erlaubt. Es müssen aber weitere Hygieneschutzmaßnahmen ergriffen werden. So ist auf einen Mindestabstand von 1,5 m zwischen Teilnehmern zu achten (außer bei Personen des gleichen Hausstands) und es muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung (auch am Sitz- bzw. Standplatz) getragen werden.

Alle Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit mehr als 10 Personen müssen spätestens zwei Werktage vor ihrem Beginn beim Gesundheitsamt angemeldet werden, sofern nicht zuvor eine allgemeine Erlaubnis erteilt wurde.

Unternehmen und Beschäftigte

Sie sind Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin und benötigen Unterstützung und Beratung in Zeiten von Corona? Sie möchten sich zu aktuellen Branchenregelungen informieren? Hier erhalten Sie Hilfe.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Auf Coronahilfe finden Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Beschäftigte hilfreiche Informationen zu Corona-Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld und weiterem.

Beschäftigte finden auf folgenden Webseiten Beratung und Informationen:

Die Arbeitsagentur Jena können Sie telefonisch zu den Öffnungszeiten unter 0049 3641 379999 erreichen.

Die allgemeine Beratung der Arbeitsagentur erfolgt gebührenfrei unter 0049 800 4555500.

 

Falls Sie sich in Quarantäne begeben müssen, zahlt der Arbeitgeber in der Regel den Lohn für längstens sechs Wochen weiter.

Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56, Absatz 5. Es verpflichtet den Arbeitgeber, im Auftrag der Behörden das Geld auszuzahlen, das er sich im Nachhinein aber wieder von den Behörden zurückerstatten lassen kann.

Regelungen zu Quarantäne und Entgeltfortzahlung

  1. Wenn ein Arbeitnehmer als Kontaktperson der Kategorie I in häusliche Quarantäne muss, kann sich der Arbeitgeber das vollständige Gehalt vom Land Thüringen erstatten lassen. Der Arbeitgeber hat aber zunächst, längstens für einen Zeitraum von sechs Wochen, das Gehalt für den Arbeitnehmer weiter zu zahlen.
  2. Wird ein Kind unter 12 Jahren als Kontaktperson der Kategorie I in häusliche Quarantäne gesetzt und ein Arbeitnehmer muss als Erziehungsberechtigter die Betreuung übernehmen, kann sich der Arbeitgeber 67 Prozent des Gehalts vom Land Thüringen erstatten lassen. Das gilt auch, wenn das Kind für die Einrichtung einem Betretungsverbot unterliegt oder diese infektionsbedingt geschlossen wird.
    Für einen Zeitraum von längstens sechs Wochen hat der Arbeitgeber den 67-prozentigen Anteil an den Arbeitnehmer zu zahlen. Der Arbeitgeber kann die Differenz zum vollen Gehalt freiwillig aufstocken. Nach einem Zeitraum von sechs Wochen muss das betreuende Elternteil einen Antrag an das Land Thüringen stellen.

-> weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Thüringer Landesverwaltungsamtes.

Die Verpflichtung zur Quarantäne (auch Betretungsverbot) ergibt sich unmittelbar aus der Thüringer Verordnung / Jenaer Allgemeinverfügung. Diese bitte beim Arbeitgeber vorlegen.

Den Nachweis darüber, dass Sie Rückkehrer aus einem Risikogebiet sind, müssen Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder sonstigen Dritten selbst führen, etwa durch Vorlage von Reiseverträgen, Fahrkarten, eigenen eidesstattlichen Versicherungen u. ä. Verwahren Sie deshalb diese Unterlagen sorgfältig!

Sie fallen nicht unter die Thüringer Verordnungen / Jenaer Allgemeinverfügungen (keine Reiserückkehrer u. ä.) und wurden von der Stadt Jena direkt unter Quarantäne gestellt? Nur in diesem Fall erhalten Sie einen gesonderten Bescheid vom Fachdienst Gesundheit als Nachweis für den Arbeitgeber. 

Die oben genannten Quarantäneanordnungen untersagen ein Erscheinen und eine Tätigkeit am betrieblichen Arbeitsplatz. Sofern die nötigen Arbeitsmittel vorhanden sind, besteht im Einzelfall dennoch eine Verpflichtung zur Arbeit im Homeoffice.

Einen Krankenschein erhalten Sie nur zusätzlich – wie gewohnt – von Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie Krankheitsmerkmale aufweisen. In diesem Fall würde selbstverständlich eine Pflicht zur Arbeit im Homeoffice entfallen.

Nichtöffentliche Betriebskantinen sollen in der Regel geschlossen werden. Die Lieferung und die Abholung mitnahmefähiger Speisen und Getränke bleiben aber möglich. Eine Ausnahme von der Schließung ist möglich, wenn der Betrieb der Kantine zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe oder aufgrund der Beschaffenheit der Arbeitsplätze zwingend erforderlich ist.

Vom Studierendenwerk Thüringen betriebene, nichtöffentliche Mensen sind ebenfalls von der Schließung ausgenommen.

Einzelhandel und Dienstleistungen

Nein, Geschäfte des Einzelhandels einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen sind für den Publikumsverkehr zu schließen und geschlossen zu halten. Ausgenommen sind ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung vorgesehene Telefon- und Onlineangebote.

Abholung bestellter Waren

Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist nun zulässig, sofern die Übergabe kontakt- und bargeldlos außerhalb der Geschäftsräume erfolgt.

Der Einzelhandel bleibt weiterhin geschlossen.

Ausnahmen

Das sind die Ausnahmen:

  • der Lebensmittelhandel einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte sowie Hofläden,
  • Reformhäuser,
  • Drogerien,
  • Sanitätshäuser,
  • Optiker und Hörgeräteakustiker,
  • Banken und Sparkassen,
  • Apotheken,
  • Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen,
  • Wäschereien und Reinigungen,
  • Tankstellen, Kfz-Handel einschließlich Kfz-Teile- und Fahrradverkaufsläden,
  • Tabak-, E-Zigaretten und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Tierbedarf,
  • Babyfachmärkte,
  • ab dem 01.03.2021  Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte,
  • ab dem 01.03.2021  Friseurbetriebe,
  • Brennstoffhandel
  • der Fernabsatzhandel und der Großhandel.

Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden.

Der Ausschank von Alkohol im öffentlichen Raum ist untersagt. Das gilt sowohl für Gastronomien als auch Mischbetriebe der Schankwirtschaft mit Einzelhandel oder andere Einrichtungen.

Innerhalb von 22.00 Uhr bis 5:00 Uhr besteht ein generelles Verkaufsverbot alkoholischer Getränke, insbesondere auch in Tankstellen und Mischbetrieben der Schankwirtschaft mit Einzelhandel.

Der Konsum von Alkohol ist nicht mehr im gesamten öffentlichen Raum untersagt, sondern nur noch an gekennzeichneten Orten sowie vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen.

Baumärkte sind weiterhin geschlossen. Nur spezielle Tierfuttermärkte, wie Fressnapf in Isserstedt  bleiben geöffnet. Ebenfalls bleibt der Großhandel erlaubt. Baumärkte dürfen jedoch vorbestellte Waren zur Abholung verkaufen.

Voraussetzung

Die Bezahlung und Übergabe müssen kontakt- und bargeldlos außerhalb der Geschäftsräume stattfinden. Lieferung und Versand vorbestellter Waren sind weiterhin möglich.

Ab dem 01.03.2021 dürfen Friseurbetriebe unter folgenden Voraussetzungen öffnen:

  • Erstellung und Vorhaltung eines angepassten Infektionsschutzkonzeptes nach Maßgabe des §5 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO.

Nein. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe bleiben geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.

Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

Ja, Fahrschulen können für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für die Fahrerlaubnis unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • Erstellung und Vorhaltung eines angepassten Infektionsschutzkonzeptes nach Maßgabe des §5 2. ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO,
  • Einhaltung der Kontaktbeschränkung nach §3 Abs. 1 bei der praktischen Ausbildung, mit Ausnahme der praktischen Prüfung.

Medizinische Einrichtungen

Sie sind Arzt oder Ärztin in einer Praxis? Hier finden Sie Informationen, wie Sie sich und Ihre Patientinnen und Patienten schützen sollten.

Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal in medizinischen und therapeutischen Einrichtungen (insbesondere Arzt-und Therapiepraxen, medizinische Versorgungszentren und Krankenhäusern) müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mit der Allgemeinverfügung vom 11.12.2020 wurde zudem geregelt, dass Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal bei gesichtsnahen Behandlungen eine FFP-2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen haben, z. B. bei zahnärztlichen und augenärztlichen Maßnahmen.

Falls Sie Ärztin sind und für sich und Ihr Personal für die Durchführung von gesichtsnahen Dienstleistungen FFP-2-Masken bestellen wollen, können Sie dies über dieses Formular zu den angegebenen Einkaufspreisen tun.

Pflegeheime

Ein negativer (Schnell-)Test auf das SARS-CoV-2-Virus ist für den Besuch einer Pflegeeinrichtung in Jena verpflichtend. Bei wiederholten Besuchen kann auf die Durchführung eines POC-Antigen-Schnelltests verzichtet werden, wenn ein letztmalig in der Einrichtung durchgeführter Test mit negativen Ergebnis nicht länger als 48 Stunden zurückliegt. Einige Einrichtungen bieten diesen Service vor Ort an, einige müssen derzeit auf externe Tests - z. B. beim DRK - verweisen. Die Termine für Tests beim DRK vergeben die Einrichtungen auf Anfrage. Bitte erfragen Sie die Einzelheiten direkt bei der jeweiligen Heimleitung.

Zudem gelten striktere Schutzmaßnahmen für Besuche im Pflegeheim. Sie müssen eine FFP-2-Maske tragen und maximal 1 Person darf für 1 Stunde zu Besuch kommen.

Alle Beschäftigten der Einrichtungen sind verpflichtet, sich regelmäßig testen zu lassen.

Beschäftigte in Einrichtungen der Pflege sind verpflichtet sich mindestens an drei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist, testen zu lassen, Beschäftigte in besonderen Wohnformen sowie in sonstigen Angeboten der Eingliederungshilfe an zwei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist.

Kontakte

Alle wichtigen Kontakte wie die Corona-, die Fieberhotline und Ihren Kontakt zur Stadtverwaltung oder der Wirtschaftsförderung finden Sie hier.

Unsere Corona-Hotline ist täglich 10:00 14:00 Uhr für Sie da: 0049 3641 49-2222.

Wenn Sie COVID-19-typische Symptome haben, melden Sie sich bitte bei der Fieberhotline unter der Telefonnummer 0049 3641 49-3333.

Das Gesundheitsamt erhält Testergebnisse aus den Laboren und informiert die Getesteten über die Ergebnisse. Bitte sehen Sie von Zwischennachfragen beim Gesundheitsamt ab. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit Hochdruck, können aber nicht jeden Anruf entgegennehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Aufgrund der vielen Anfragen kann es zu längeren Wartezeiten an den Hotlines kommen. Nutzen Sie bitte auch die E-Mail-Adresse corona@jena.de.

Kontaktübersicht Stadtverwaltung

Wie Sie alle Bereiche der Stadtverwaltung erreichen, können Sie folgender Übersicht entnehmen.

Wir möchten Wartezeiten vermeiden und es Ihnen und unseren Kolleginnen und Kollegen erleichtern Abstand zu wahren. Auch wenn unsere Türen zunächst nur eingeschränkt offen stehen – Wir freuen uns auf Sie!

Immer mehr Mitarbeitende der Stadtverwaltung arbeiten für die Bewältigung der Corona-Pandemie. Besonders Kontaktnachverfolgung und Telefondienste werden zusätzlich bewältigt. Deshalb sind folgende Bereiche derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Vereinbaren Sie bitte stets vorab einen Termin:

  • Bürgerservice: 0049 3641 493714
  • Familienservice 0049 3641 493798
  • Fahrerlaubnisbehörde: 0049 3641 493730
  • Ausländerbehörde: 0049 3641 493360
Bürgerservice

Terminvereinbarungen können Sie entweder über die Online-Terminvereinbarung Bürgerservice oder telefonisch unter der Rufnummer 0049 3641 49-3714 vornehmen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Anträgen auch online oder per Post einzureichen, so dass persönliche Vorsprachen und damit das Infektionsrisiko für uns alle reduziert werden können. Hier erhalten Sie weitere Informationen: Antrag Bürgerservice während Corona.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Aushänge und Infoplakate

Sie benötigen unterstützende Informations-Flyer und Poster zur Aufklärung Ihrer Kunden? Hier finden Sie relevante Vorlagen.

Informationen in anderen Sprachen

Sie benötigen Informationen in anderen Sprachen?

Integrationsbeauftragte des Bundes

Die Integrationsbeauftragte des Bundes hat gesicherte Informationen in vielen verschiedenen Sprachen veröffentlicht. / Information in several languages can be found here.

Flüchtlingsrat Thüringen

Der Flüchtlingsrat Thüringen hat ebenfalls Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. / For further information in different languages see this website.