Coronavirus

Positiver Schnelltest?

Sofort in Isolation begeben

  • Bei Symptomen – Hausarzt kontaktieren
  • Ohne Symptome – Sofortige Isolation – Nachweis durch Testzentrum empfohlen

Weitere Schritte hier.

Genesenbescheid

Genesenenbescheide werden in Apotheken ausgestellt.
Voraussetzung ist ein positives PCR-Ergebnis.

Aktuelle Lage

Jenaer Statistik vom 23.11.2022 (laut RKI 24 Uhr) Aktuelle Karte 7-Tage-Inzidenz für Jena sowie weitere Gebiete
  • Anzahl aktiver Fälle: 270 (16.11.: 376)
  • davon in den vergangenen 24 h: 75
  • stationäre Fälle: 17* (16.11.: 30)
  • davon auf Intensivstation: 0
  • Hospitalisierungsinzidenz: 16,6 (16.11.: 1,8)
  • prozentuale ITS-Belegung (thüringenweit): 4,1 % (16.11.: 5,2 %)
  • Infektionen der letzten sieben Tage: 206 (16.11.: 213)
  • Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 169,2 (16.11.: 133,0)
  • Wochentrend: + 4 %
  • Infektionen insgesamt seit dem 14.03.2020: 45.615
  • Verstorbene insgesamt: 173
  • Genesene insgesamt: 45.172

 

*stationäre Patient:innen aus Jena mit einem positiven Covid-19-Laborbefund



 

Bitte beachten Sie, dass die Aktualisierung der Corona-Zahlen auf dieser Seite aktuell einmal wöchentlich erfolgt. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für Jena können Sie aus der Kartendarstellung entnehmen.

Die Daten im OpenData-Portal werden nicht mehr aktualisiert.

Tagesaktuelle Werte finden Sie zudem im RKI-Dashboard. Geben Sie dafür bitte den Suchbegriff "Jena" ein. Für die Anzeige der neu gemeldeten Fälle für einen Tag filtern Sie bitte im Feld "Bundesländer" und wählen "Thüringen" aus. Im linken Bildschirm erscheinen alle Landkreise und Städte Thüringens. Wählen Sie dort Jena aus.

Letzte Verordnungs-/Verfügungsänderungen

Allgemeine Empfehlungen

Jede Person ist angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen außer zu den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, zu reduzieren.

Bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen wird empfohlen, den Mindestabstand einzuhalten, die allgemeine Hygiene zu beachten und für ausreichend Belüftung zu sorgen. Sofern die Möglichkeit besteht, wird empfohlen, private Zusammenkünfte außerhalb geschlossener Räume abzuhalten.

Es wird dringend empfohlen, wo immer möglich und zumutbar, einen Mindestabstand von wenigstens 1,5 Metern einzuhalten. 

Basismaßnahmen

Maskenempfehlung allgemein in geschlossenen Räumen

Maskenpflicht (medizinische Maske) in folgenden geschlossenen Räumen:

  1. Busse und Bahnen des Nahverkehrs
  2. Obdachlosen/Asylbewerberheimen

Maskenpflicht (FFP-2-Maske) 

  1. Busse und Bahnen des Fernverkehrs
  2. Praxen und medizinische Einrichtungen
  3. Kranken- und Reha-Einrichtungen (weitreichende Ausnahmen für behandelte und gepflegte Personen)
  4. (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen, Wohnformen für Menschen mit Behinderungen (weitreichende Ausnahmen für behandelte und gepflegte Personen)
  5. Ambulante Pflegedienste und ähnliche Angebote

Es besteht eine Testpflicht für Personen in:

  1. Krankenhäusern und Reha-EInrichtungen
  2. (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen, Wohnformen für Menschen mit Behinderungen

Mit Ausnahme von 

  • Personen mit zeitlich unerheblichen Aufenthalt
  • geimpften oder genesenen Personen

Ist eine ungeimpfte oder nicht genesenen Person in den genannten Einrichtungen tätig, so genügen drei Selbsttests pro Woche.

Die öffentlichen Gebäude der Stadt Jena können nach vorheriger Terminvereinbarung wieder betreten werden. Eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht nur in den Räumen des Fachdienstes Gesundheit.

Corona-Impfung

Alle Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf: Corona-Impfung. Die Stadt Jena vergibt keine Impftermine. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung oder telefonisch unter 0049 3643 4950490.

Gesundheit und Quarantäne

Wir möchten, dass Sie und Ihre Mitmenschen gesund bleiben. Hier finden Sie aktuelle Regelungen im Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus.

  • Begeben Sie sich umgehend in Selbstisolation, eine Aufforderung des Gesundheitsamtes ist dafür nicht notwendig.
  • Für positiv getestete Personen gilt eine häusliche Isolation. Diese endet frühstens nach 5 Tagen, wenn zuvor 48 Stunden Symptomfreiheit vorliegt.
    Am Tag 11 endet die Quarantäne automatisch. Ein Test wird jedoch allen Personen empfohlen, da auch bei Symptomfreiheit nicht ausgeschlossen werden kann, dass man noch ansteckend ist.
  • Wenn am Tag 11 noch Symptome vorliegen, melden Sie sich unbedingt bei Ihrem Hausarzt.
  • Bitte informieren Sie mögliche Kontaktpersonen, damit sich diese möglichst freiwillig absondern.

Die Quarantänepflicht für Kontaktpersonen besteht nicht mehr. Es wird aber dringend empfohlen, sich für fünf Tage abzusondern und sich täglich zu testen.

Aufgrund geltender Rechtsvorschriften wie z. B. der Thüringer Grundverordnung oder der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes dürfen die folgenden Personen die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen:

  • Positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestete

In folgenden Fällen dürfen Ansteckungsverdächtige die Wohnung oder die Unterkunft verlassen:

  • einen PCR-Test auf das Vorliegen einer Infektion,
  • eine unaufschiebbare ärztliche Behandlung, nach telefonischer Klärung mit der Praxis
  • eine rechtsverbindliche gerichtliche oder behördliche Ladung oder Anordnung nach telefonischer Klärung mit der Behörde.

 

Testung

Informationen zu Corona-Testung, Schnelltestzentren und Selbsttest

Welche anerkannten Tests gibt es?

  • PCR-Tests
  • Antigen-Schnelltests
  • Selbsttests

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bietet eine Liste zu anerkannten Schnelltests und Selbsttests an.

Wer führt Tests durch?

Die Stadt Jena hat mit verschiedenen Partnern Schnelltestzentren eröffnet, zudem bieten verschiedene Arztpraxen und Labore Schnelltests an. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Schnelltestmöglichkeiten in Jena.

In der Thüringer Verordnung sind Regelungen für eine Selbsttestung getroffen worden. Diese können im Privaten eigenständig durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Selbsttestungen.

Weitere Möglichkeiten für Schnelltests

Infektpatienten – Testung

Folgende Praxen haben sich auf Testungen von Verdachtsfällen auf SARS-CoV-2 spezialisiert. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

An der Ringwiese 1
07745 Jena

Tel.: 0049 3641 2377880

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

Camburger Straße 91
07743 Jena

Abstrichstelle des Synlab Jena Corona-Labors

Felsbachstraße 8
07745 Jena

Tel.: 0049 3641 507421

Unter anderem folgende Arztpraxen testen auch fremde Patienten auf SARS-CoV-2 nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Über eventuell anfallende Kosten informieren die Praxen. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt

Dr. A. Göckeritz

Schillerstraße 1
07743 Jena

Tel.: 0049 176 80556050

Dr. Kunstmann

Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 622158

Dr. Winkler

Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190

Dr. Zitzmann/Ludwig

Michael-Häußler-Weg 12
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 638795

Dr. Kielstein

Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122

Kinder - Testung

Notwendige SARS-CoV-2-Testungen für Kinder nehmen u. a. folgende Hausarztpraxen vor (bitte vorher telefonisch anmelden). Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt
Dr. A. Göckeritz Schillerstraße 1
07743 Jena
Tel.: 0049 176 80556050
Tel.: 0049 3641 3849380
Dr. Betge Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.:

0049 3641 609346

Dr. Winkler Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190
Dr. Zitzmann/Ludwig Michael-Häußler-Weg 12 Tel.: 0049 3641 638795
Dr. Kielstein Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122
Dr. Bellstedt Kastanienstraße 11
07747 Jena
Tel.: 0049 3641 331580
Dr. Fuchs Im Unterdorf 5
07751 Jena
Tel.: 0049 3641 2972440

Sie sollten bitte ca. 30 Minuten vorher weder Zähne putzen, noch Kaugummi kauen, noch rauchen oder Bonbons lutschen.

Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, kann direkt vor Ort ein PCR-Test zur Validierung durchgeführt werden. Die Daten werden an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Betroffene Personen müssen sich umgehend in häusliche Isolation begeben.

Sollte ein Selbsttest positiv sein, dann besteht für die getestete Person die Möglichkeit unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt.

Begeben Sie sich umgehend in häusliche Isolation, meiden Sie Kontakte zu anderen Personen. Wenn Ihr PCR-Test oder der zertifizierte Schnelltest ebenfalls positiv ist, melden Sie sich beim Gesundheitsamt über das Online-Formular.

Klassischer PCR-Test

  • Test weist das Erbgut des Coronavirus (SARS-CoV-2) nach (PCR = Polymerasekettenreaktion)
  • Test gilt als das sicherste Verfahren, eine Infektion festzustellen
  • PCR-Tests sind immer Momentaufnahmen, erfassen aber sicher auch niedrige Mengen an Viruserbgut im Nasen-Rachen-Raum
  • Es dauert längere Zeit, bis Ergebnisse vorliegen (derzeit ca. 24 Stunden)
  • Abstrich aus Mund-, Nasen- oder Rachenraum
  • Proben werden in Laboren analysiert
  • Einsatz bei Personen mit corona-typischen Symptomen, Kontaktpersonen der Kategorie I, vor einer geplanten Operation, bei Ausbrüchen, bei Risikoanzeige in der Corona-Warn-App
PCR-Schnelltests
  • Test wie klassischer PCR-Test, beruht auf Nachweis des Erbguts des Virus
  • Abstrich aus Mund-Rachen-Raum direkt vor Ort (Point-of-Care)
  • „Kartuschentests“: Haben (vereinfacht gesagt) das Labor in einem kleinen Kasten integriert, daher entfällt Transportzeit zum Labor, somit schnelle Ergebnisse (wenige Stunden)
  • Tests sind aber weniger zuverlässig
  • Einsatz in Situationen, bei denen schnell herausgefunden werden muss, ob Person infektiös ist (Notaufnahmen, Ambulanzen, Pflegeeinrichtungen…), auch in einigen Haus- und Kinderarztpraxen im Einsatz
Antigen-Schnelltests
  • Schnelltest bestätigt den direkten Erregernachweis
  • Relativ neu auf dem Markt zugelassen
  • Ähnlich Schwangerschaftstest: Patientenprobe (z.B. Speichel, Nasenabstrichmaterial) wird entnommen und mit Lösung gemischt, dann aufbringen auf Testkit
  • Im Unterschied zu PCR-Tests weisen sie nicht das Erbmaterial des Virus nach, sondern Eiweißfragmente (Proteine) von SARS-CoV-2-Viren, die sogenannten Antigene
  • Testdurchführung erfolgt direkt am Point-of-Care (Arztpraxis, Testzenten, Pflegeheime...) durch einen infektionsschutzrechtlich befugten Dritten
  • Tests liefern schnelles Ergebnis (ca. 15 Minuten)
  • Nachteil: bei geringer Anzahl der Viren können falsch negative Ergebnisse resultieren, selten kann ein Test auch falsch positiv sein: an jeden positiven Schnelltest muss sich eine PCR-Testung anschließen, um das Ergebnis zu bestätigen, solange bis das PCR-Testergebnis vorliegt, muss die Person in Quarantäne verbleiben

Antikörper-Tests

  • Erfassen nicht Virus selbst, sondern Reaktion des Immunsystems auf Erreger (Antikörper), zeigt durchgemachte Infektion an
  • Nicht geeignet, um akute Infektion nachzuweisen, daher keine Alternative zum PCR-Test
  • Es gibt Antikörpertests in Form von Labor- oder Schnelltests
  • Für bestimmte Berufsgruppen (Pflege, medizinisches Personal, bestimmte Risikogruppen…) und unter besonderen Fragestellungen
  • Aussagekraft des Antikörpertests derzeit unklar, Dauer des Antikörpernacheises Gegenstand der Forschung

Mund-Nasen-Bedeckung

FFP2- oder vergleichbare Maske

Sofern und soweit innerhalb geschlossener Räume dieser Einrichtungen und Unternehmen physische Kontakte zu Patienten, Betreuten, gepflegten Personen oder Beschäftigten nicht ausgeschlossen sind:

  1. Krankenhäuser,
  2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
  4. Dialyseeinrichtungen,
  5. Tageskliniken,
  6. Angebote ambulanter Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
  7. voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder vergleichbarer Einrichtungen,
  8. Angebote ambulanter Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 7 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; hierzu zählen nicht Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a Abs. 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XI),
  9. Rettungsdienste

Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2) 

  1. in geschlossenen Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs als Fahrgäste sowie als Kontroll- und Servicepersonal und Fahr- und Steuerpersonal, soweit tätigkeitsbedingt physischer Kontakt zu anderen Personen besteht,
  2. in Arzt- und Zahnarztpraxen mit Ausnahme der Behandlungsräume, wenn die Art der Leistung dies nicht zulässt,
  3. in geschlossenen Räumen von 
    a) Obdachlosenunterkünften nach § 36 Abs. 1 Nr. 3 IfSG oder

    b) Einrichtungen nach § 36 Abs. 1 Nr. 4 IfSG zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern, sofern und soweit innerhalb der geschlossenen Räume dieser Einrichtungen physische Kontakte zu den untergebrachten Personen oder Beschäftigten nicht ausgeschlossen sind

Darüber hinaus wird dringend empfohlen, auch in Innenräumen weiterhin Masken zu tragen überall da, wo die Mindestabstände von 1,5 Metern nicht eingehalten werden können, z.B. in Warteschlangen. Auch im Freien kann das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Situationen mit Menschengruppen (z.B. Wochenmärkte, Haltestellen des ÖPNV) für weiteren Infektionsschutz sorgen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dient als Schutz für Sie und Ihre Mitmenschen, sich vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, müssen Sie dafür ein ärztliches Zeugnis oder Attest vorlegen.

Das ärztliche Zeugnis muss dabei folgende Informationen enthalten:

  • vollständigen Namen,
  • Geburtsdatum,
  • bei Vorlage bei zuständigen Behörden: ein konkreter Grund für die Befreiung  von der Tragepflicht.

Sollte es zu einer Kontrolle der erhobenen Daten kommen, ist für diese Stillschweigen zu wahren. Die erhobenen Daten dürfen ausschließlich zum Zweck des Nachweises bestimmter Hygieneregeln genutzt werden. Eine Kopie des Attestes darf nicht angefertigt werden.

Nach §5 Abs. 3 der Thüringer Sonderverordnung sind folgende qualifizierte Gesichtsmasken zugelassen:

  • medizinische Gesichtsmasken oder
  • Atemschutzmasken ohne Ausatemventil mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2.

Eine Übersicht welche Zertifizierungen diese Masken aufweisen müssen wird vom für Gesundheit zuständigen Ministeriums Thüringens zur Verfügung gestellt.

Für die Zulässigkeit von Masken im Sinne der Thüringer Sonderverordnung ist alleine entscheidend, ob diese eine der in der Übersicht genannten Zertifizierungen aufweist. Andere Zertifizierungen oder Bescheinigungen, die auf gleichwertige oder sogar bessere Filterwirkungen hinweisen, werden nicht anerkannt.

 

Die gegenüber Community-Masken höhere Schutzwirkung von medizinischen Mund-Nasen-Bedeckungen wird nur erreicht, wenn Sie die Mund-Nasen-Bedeckung richtig tragen. Nur so können Sie das Risiko deutlich verringern, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Folgendes sollten Sie deshalb beachten:

  • Wenn möglich, waschen Sie sich vor Gebrauch der medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung gründlich die Hände mit Seife.
  • Fassen Sie die Maske immer nur an den Bändern an.
  • Ziehen Sie die Bänder über beide Ohren.
  • Die Maske muss über Mund, Nase und Wangen gut passen.
  • Die Maskenränder sollten eng am Gesicht anliegen, sodass keine Luft mehr an der Maske vorbei ein- oder ausgeatmet werden kann.
  • Wenn die Maske durchfeuchtet oder nass geworden ist, zum Beispiel durch Speichelauswurf oder auch Regen, sollte sie abgenommen und ausgetauscht werden.
  • Benutzen Sie beim Abnehmen der Maske nur die Bänder und berühren Sie möglichst nicht den Vliesstoff.

Für das Tragen von FFP-2 oder FFP-3-Masken gibt es weitere Hinweise. Sie zu beachten, ist wirklich wichtig: Die Maske schützt Sie nur dann, wenn sie richtig getragen wird – undichte Stellen erhöhen das Infektionsrisiko.

  1. Ihre Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen und keine Luftströme an der Maske vorbei erlauben. Das heißt, dass Sie die Drahtbügel dicht an den Nasenrücken drücken müssen, so dass die Maske Ihrer Gesichtsform angepasst ist. Häufig lassen sich die Masken auch nur mithilfe spezieller Haltebänder und Schaumstoffabdichtungen an der Nase ohne Randöffnungen benutzen.
  2. Bitte testen Sie bei der ersten Verwendung, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  3. Bitte wechseln Sie Ihre Maske, sobald sie durchfeuchtet ist. Hinweise zur Wiederverwendung finden Sie im folgenden Abschnitt.
  4. Bitte nehmen Sie Ihre Maske stets über die Bänder ab und berühren dabei nicht die Vorderseite.  
  5. Unterschied zwischen Masken mit und ohne Ausatemventil: Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten somit kaum Fremdschutz.
Bartträger

Bartträgern wird vor dem Tragen von FFP2- oder FFP3-Masken eine Rasur empfohlen, da sonst der Schutz nicht gewährleistet wird. Allerdings darf man in Thüringen auf die medizinische OP-Maske ausweichen – und dafür muss der Bart nicht weg.

FFP2-Masken sind eigentlich zur einmaligen Verwendung gedacht. Im Bereich des Arbeitsschutzes werden sie z. B. am Ende eines Arbeitstages entsorgt. Oder sie müssen schon früher ausgetauscht werden, wenn sie z. B. verschmutzt oder durchfeuchtet sind.

Für den Fall, dass FFP2-Masken nur kurzzeitig getragen werden, wie etwa beim Einkaufen oder im ÖPNV, gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte Hinweise zur Wiederverwendung.

FFP2-Masken (oder Masken mit vergleichbarer Schutzwirkung) sind fast ausschließlich zur einmaligen Verwendung mit Entsorgung am Ende z. B. eines Tages gedacht, d. h. eine Aufbereitung ist im Regelfall nicht möglich. Ein Wechsel der Maske ist zudem bei Durchfeuchtung oder Kontamination erforderlich. Zur möglichen Mehrfachverwendung sowie zur korrekten Anwendung verweisen wir auf die Ausführungen des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte.

Konkrete Hinweise zur eigenverantwortlichen Desinfektion und privaten Wiederverwendung erhalten Sie bei der FH Münster, die gefördert durch das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte verschiedene Verfahren geprüft hat.

1. Desinfektionsverfahren: 7 Tage Trocknen bei Raumluft

SARS-CoV-2 ist auch bei Raumtemperatur über einen langen Zeitraum auf Maskenmaterialien infektiös. Wenn Sie die FFP2-Maske z. B. an einem Montag zum Einkaufen oder im ÖPNV benutzen, lassen Sie die Maske die nächsten sechs Wochentage bei Raumluft trocknen (am besten luftig aufgehängt). Und wenn wieder Montag ist, also genau nach einer Woche, können Sie die Maske wieder benutzen.

2. Trocknen im Ofen bei 80°C bei Ober- und Unterhitze

Mit dem Verfahren "Trockene Hitze 80°C für 60 Minuten" kann SARS-CoV-2 vollständig inaktiviert werden. Außerhalb des Backofens ist dar saubere Backofenrost / das Gitter mit Backpapier zu belegen. Legen Sie die trockene Maske und ein Braten- bzw. Backofenthermometer auf das Backpapier, belassen es aber noch außerhalb des Ofens. Stellen Sie den Backofen auf 80°C Ober- und Unterhitze (es ist nicht bekannt, ob sich bei Umluft/Heißluft Erreger von der Maske lösen können) ein.

Die wichtigsten Merkmale bei FFP2-Masken, auf die man beim Kauf achten sollte, sind:

  • Angabe des Herstellers und eindeutige Kennzeichnung des Modells,
  • Klasse (FFP2),
  • Angabe von Nummer und Jahr der zu Grunde liegenden Norm,
  • Mit der CE-Kennzeichnung bescheinigt der Hersteller die Einhaltung der europäischen Sicherheitsvorschriften,
  • Kennzeichnung NR (not reusable = nicht wiederverwendbar) oder R (reusable = wiederverwendbar),
  • Eine vierstellige Kennnummer gibt Auskunft darüber, welche Prüfstelle die Qualität der FFP2-Masken überwacht. In der NANDO-Datenbank kann man sich mit Hilfe der Kennnummer die entsprechende Prüfstelle anzeigen lassen,
  • Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache.

Schule, Kita, Jugendhilfe und -arbeit und Sport

Kontaktpersonen müssen seit Mai 2022 nicht mehr in Quarantäne. Das gilt auch für (Kita-)Kinder, Schülerinnen und Schüler.

Informationen an Eltern

Sollte es zu positiven SARS-CoV-19 Fällen an Schulen kommen, kommuniziert das Gesundheitsamt direkt mit der Schulleitung und berät über konkrete Maßnahmen.

Der erste Ansprechpartner für Eltern von Jugendlichen und Kindern ist während eines Infektionsgeschehens die Schulleitung. Diese informiert über die nächsten Schritte, über mögliche (Teil-)Schließungen und die beschlossenen Quarantäneregeln.

Umgang mit Quarantänebescheiden

Sollte aufgrund eines oder mehrerer positiver Coronafälle für eine gesamte Klasse Quarantäne angeordnet werden, regelt das Gesundheitsamt dies mit einer Allgemeinverfügung, die für den gesamten Klassenverband gilt. Es gibt in diesem Fall also keine Einzel-Quarantäneanordnungen für die jeweiligen Familien. Grund ist, dass Einzelanordnungen einen enormen administrativen Aufwand für das Gesundheitsamt bedeuten, dem die Kolleginnen und Kollegen nicht nachkommen können.

Diese Allgemeinverfügungen können gegenüber dem Arbeitgeber vorgezeigt werden, um Gehaltsausfälle für Betreuungszeiten während einer Quarantäne zu beantragen. Die Allgemeinverfügung können Kontaktpersonen auch als Nachweis für das frühzeitige Freitesten aus der Quarantäne in den dafür geeigneten Testzentren vorzeigen.

Hochschulen

Die Hochschulen sind verpflichtet, ein Hygienekonzept zu erstellen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der Hochschulen:

  • Einhalten des Mindestabstands
  • Infektionsschutzkonzept

 Reisen und Tourismus

Sie planen eine Reise oder kehren aus dem Ausland nach Jena zurück? Das gilt es dabei zu beachten.

Reisen innerhalb Deutschlands und ins Ausland sind möglich. Bitte informieren Sie sich, welche Regelungen aktuell an Ihrem Urlaubsort gelten.

Aktuelle Einreise- und Quarantänebestimmungen finden Sie auf den Webseite des Auswärtigen Amtes oder auf der der Bundesregierung.

Bitte informieren Sie sich vor und nach einer Reise über die Hinweise zum Zielland über das Auswärtige Amt und zu den als Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet erklärten Länder und Regionen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Das Bundesgesundheitsministerium hat ebenfalls Informationen für Reisende zusammengestellt.

Unternehmen und Beschäftigte

Sie sind Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin und benötigen Unterstützung und Beratung in Zeiten von Corona? Sie möchten sich zu aktuellen Branchenregelungen informieren? Hier erhalten Sie Hilfe.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Auf Coronahilfe finden Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Beschäftigte hilfreiche Informationen zu Corona-Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld und weiterem.

Beschäftigte finden auf folgenden Webseiten Beratung und Informationen:

Die Arbeitsagentur Jena können Sie telefonisch zu den Öffnungszeiten unter 0049 3641 379999 erreichen.

Die allgemeine Beratung der Arbeitsagentur erfolgt gebührenfrei unter 0049 800 4555500.

 

Ab dem 01.11.2021 wird bei der Prüfung von Anträgen auf Verdienstausfallentschädigung nach § 56 ff. IfSG die Vorschrift des § 56 Abs. 1 S. 4 IfSG (Impfklausel) als Folge des Beschlusses der Gesundheitsministerkonferenz vom 22.09.2021 berücksichtigt und angewendet.

Die Vorschrift sieht vor, dass die Entschädigungsleistung dann nicht gewährt wird, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäneanordnung durch die Inanspruchnahme einer öffentlich empfohlenen Schutzimpfung hätte vermieden werden können.

Das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat die Covid-19 Schutzimpfung bereits am 18.12.2020 öffentlich empfohlen (ThürStAnz. 2/2021 S. 12).

Dies bedeutet, dass für Entschädigungszeiträume nach dem 01.11.2021 Verdienstausfallentschädigungen nach § 56 ff. IfSG allein deswegen nicht bewilligt werden, wenn zum Zeitpunkt des Tätigkeitsverbotes bzw. der Quarantäneanordnung die betroffene Person – trotz hinreichendem Impfstoffangebots - keine Schutzimpfung in Anspruch genommen hat und keine medizinische Kontraindikation oder eine Schwangerschaft vorlag.

Im Rahmen der Antragstellung („Antragstool“) auf www.ifsg-online.de, das in Thüringen für die Beantragung von Entschädigungsleistungen ausschließlich Anwendung findet, steht ab 01.11.2021 ein entsprechendes Abfragemodul zur Verfügung, in denen die Frage nach der Absonderung trotz Impfung bzw. dem Genesenenstatus sowie zu einer etwaigen Kontraindikation/ Schwangerschaft durch den Antragsteller zu beantworten ist. Liegt keine Kontraindikation bzw. Schwangerschaft vor, ist regelmäßig von einem zumutbaren Impfangebot auszugehen,  so dass die Vorschrift des § 56 Abs. 1 Satz 4 IfSG greift. Für den Fall einer Kontraindikation sind die entsprechenden medizinischen Nachweise per Upload beizufügen.

Arbeitgeber dürfen gemäß § 26 Abs. 3 BDSG von den ArbeitnehmerInnen Informationen zu deren Impfstatus einholen, soweit mit diesen Angaben Ansprüche nach den §§ 56ff. IfSG verfolgt werden sollen. Dazu gehören auch Angaben zu etwaigen Gründen, warum ein Impfschutz gegen Covid-19 nicht besteht

-> weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Thüringer Landesverwaltungsamtes.

Die Verpflichtung zur Quarantäne (auch Betretungsverbot) ergibt sich unmittelbar aus der Thüringer Verordnung. Diese bitte beim Arbeitgeber vorlegen.

Den Nachweis darüber, dass Sie Rückkehrer aus einem Risikogebiet sind, müssen Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder sonstigen Dritten selbst führen, etwa durch Vorlage von Reiseverträgen, Fahrkarten, eigenen eidesstattlichen Versicherungen u. ä. Verwahren Sie deshalb diese Unterlagen sorgfältig!

Die oben genannten Quarantäneanordnungen untersagen ein Erscheinen und eine Tätigkeit am betrieblichen Arbeitsplatz. Sofern die nötigen Arbeitsmittel vorhanden sind, besteht im Einzelfall dennoch eine Verpflichtung zur Arbeit im Homeoffice.

Einen Krankenschein erhalten Sie nur zusätzlich – wie gewohnt – von Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie Krankheitsmerkmale aufweisen. In diesem Fall würde selbstverständlich eine Pflicht zur Arbeit im Homeoffice entfallen.

Kontakte

Alle wichtigen Kontakte wie die Coronahotline und Ihren Kontakt zur Stadtverwaltung sowie der Wirtschaftsförderung finden Sie hier.

Kontakt zum Gesundheitsamt

Für Fragen zu Corona, nutzen Sie bitte die E-Mail-Adresse gesundheitsamt@jena.de.
Wir leiten wochentags ihr Anliegen schnell an die/den richtige Ansprechpartner:in weiter.

Als infizierte Person nutzen Sie bitte dieses Kontaktfomular.

Als Kontaktperson nutzen Sie bitte dieses Formular.

Kontaktübersicht Stadtverwaltung

Wie Sie alle Bereiche der Stadtverwaltung erreichen, können Sie folgender Übersicht entnehmen.

Wir möchten Wartezeiten vermeiden und es Ihnen und unseren Kolleginnen und Kollegen erleichtern Abstand zu wahren. Auch wenn unsere Türen zunächst nur eingeschränkt offen stehen – Wir freuen uns auf Sie!

Immer mehr Mitarbeitende der Stadtverwaltung arbeiten für die Bewältigung der Corona-Pandemie. Besonders Kontaktnachverfolgung und Telefondienste werden zusätzlich bewältigt. Deshalb sind folgende Bereiche derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Vereinbaren Sie bitte stets vorab einen Termin:

Bürgerservice

Terminvereinbarungen können Sie entweder über die Online-Terminvereinbarung Bürgerservice oder telefonisch unter der Rufnummer 0049 3641 49-3714 vornehmen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Anträgen auch online oder per Post einzureichen, so dass persönliche Vorsprachen und damit das Infektionsrisiko für uns alle reduziert werden können. Hier erhalten Sie weitere Informationen: Antrag Bürgerservice während Corona.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Informationen in anderen Sprachen

Sie benötigen Informationen in anderen Sprachen?

Integrationsbeauftragte des Bundes

Die Integrationsbeauftragte des Bundes hat gesicherte Informationen in vielen verschiedenen Sprachen veröffentlicht. / Information in several languages can be found here.

Flüchtlingsrat Thüringen

Der Flüchtlingsrat Thüringen hat ebenfalls Informationen zum Coronavirus veröffentlicht. / For further information in different languages see this website.