Coronavirus

Derzeit gültige Allgemeinverfügungen / Verordnungen

Aktuelle Lage

Jenaer Statistik vom 15.09.2021 (laut RKI 24 Uhr) Frühwarnsystem Thüringen, Werte der letzten drei Tage für Jena
 
  • Anzahl aktiver Fälle: 126
  • davon in den vergangenen 24 h: 12
     
  • stationäre Fälle: 1
  • davon schwere Verläufe: 0
  • Hospitalisierungsinzidenz: 0,0
  • prozentuale ITS-Belegung (thüringenweit): 1,7
  • Infizierungen der letzten sieben Tage: 54 (Vortag: 54)
  • Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 48,8
    (gestern: 48,8, vorgestern: 56,9)
  • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 4.537
  • Verstorbene insgesamt: 84
  • Genesene insgesamt: 4.321 (im Vergleich zum Vortag +6)
  • Personen in Quarantäne: 604 (Stand: 15.09.2021)
     
  • Es gilt für Jena laut Thüringer Frühwarnsystem die Basisstufe.

Mit der Einführung des neuen Frühwarnsystems werden in Thüringen bei steigenden Infektionszahlen künftig, neben der Sieben-Tage-Inzidenz, auch die lokale Hospitalisierungszahl und die thüringenweite Auslastung der Intensivbetten als Zusatzindikatoren berücksichtigt. Beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie finden Sie alle Informationen sowie die tagesaktuellen Werte auch für Jena.

Bitte beachten Sie, dass die Aktualisierung der Corona-Zahlen von Montag bis Freitag erfolgt. Die Zahlen für das Wochenende werden am folgenden Montag nachgetragen. Das gilt auch für das OpenData-Portal. Tagesaktuelle Werte können Sie dem RKI-Dashboard entnehmen. Geben Sie dafür bitte den Suchbegriff "Jena" ein. Für die Anzeige der neu gemeldeten Fälle für einen Tag filtern Sie bitte im Feld "Bundesländer" und wählen "Thüringen" aus. Im linken Bildschirm erscheinen alle Landkreise und Städte Thüringens. Wählen Sie dort Jena aus.

Wir bemühen uns um eine zeitnahe und transparente Kommunikation der Corona-Fallzahlen für Jena. Folgende Hinweise möchten wir Ihnen zur Interpretation der Statistik mitgeben:

Frühwarnsystem

Mit der Einführung des neuen Frühwarnsystems am 23.08.2021 werden in Thüringen bei steigenden Infektionszahlen künftig, neben der Sieben-Tage-Inzidenz, auch die lokale Hospitalisierungszahl und die thüringenweite Auslastung der Intensivbetten als Zusatzindikatoren berücksichtigt.

Leitindikator: Sieben-Tage-Inzidenz

Leitindikator zum Ergreifen von Maßnahmen bei einem ansteigendem Infektionsgeschehen in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern, d.h. die Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen.

Zusatzindikatoren: Schutz- und Belastungswert

Als weitere Zusatzindikatoren werden Folgende herangezogen:

  • Schutzwert (Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz): Die wöchentliche Inzidenz hospitalisierter Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt. Der Schutzwert richtet sich – entsprechend der Darstellung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) – nach dem Meldedatum der Hospitalisierung und beinhaltet Hospitalisierungen sowohl „wegen“ als auch „mit“ COVID-19. Die Hospitalisierungen werden nach dem Wohnort des Erkrankten ausgewiesen.
  • Belastungswert: Der prozentuale Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in ganz Thüringen.
Zählweise für Lockerungen / Verschärfungen
  • Überschreiten der Leitindikator und mindestens einer der beiden Zusatzindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Maximalwert der jeweils aktuellen Basis- bzw. Warnstufe, so ist die höhere Warnstufe maßgeblich. Ein Wechsel des Zusatzindikators innerhalb der drei aufeinanderfolgenden Tage, welcher neben dem Leitindikator den jeweiligen Maximalwert der aktuellen Basis- bzw. Warnstufe überschreitet, ist unbeachtlich; d.h. der Tag ist bei der Betrachtung mitzuzählen.
  • Unterschreitet der Leitindikator an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Mindestwert der jeweils aktuellen Warnstufen, so ist die niedrigere Warnstufe (bzw. nach Warnstufe 1 die Basisstufe) maßgeblich. Eine ggf. höhere Warnstufe der Zusatzindikatoren im Betrachtungszeitraum ist unbeachtlich.

Warnstufen im Überblick (gemäß des Frühwarnsystems des Landes Thüringen)

Basisstufe
  • Leitindikator: unter 35,0
  • Schutzwert: unter 4,0
  • Belastungswert: unter 3,0 %
Warnstufe 1
  • Leitindikator: von 35,0 bis 99,9
  • Schutzwert: von 4,0 bis 6,9
  • Belastungswert: von 3,0 % bis 5,9 %
Warnstufe 2
  • Leitindikator: von 100,0 bis 200,0
  • Schutzwert: von 7,0 bis 12,0
  • Belastungswert: von 6,0 % bis 12,0 %
Warnstufe 3
  • Leitindikator: über 200,0
  • Schutzwert: über 12,0
  • Belastungswert: über 12,0 %

Meldung Quarantänezahlen

Die Zahlen werden einmal wöchentlich erhoben und kommuniziert.

Meldung getesteter Personen

Leider ist eine transparente Nachverfolgung aller Testungen in Jena nicht möglich, weshalb wir uns entschieden haben, diese Zahl nicht zu kommunizieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Wir können die Tests, die wir im Gesundheitsamt durchführen, erheben. Aber es gibt keine Möglichkeit, alle durchgeführten Tests bei Laboren, Uniklinik oder Ärzten ganzheitlich erfasst zu bekommen. Aus diesem Grund bitten wir um Verständnis dafür, dass wir keine Testzahlen veröffentlichen.

Aktuelle Fälle

Diagramm mit den aktuelle Fällen

Entwicklung der Erkrankungen

Diagramm mit den Entwicklungen der Erkrankung

Vielen Dank an Michael Böhme für die Visualisierungen. Die Daten finden Sie in unserem OpenData-Portal.

Grundsätzliches

  • AHA+L-Regeln bleiben bestehen
  • Tragen von qualifizierten, d. h. medizinischen Gesichtsmasken (Kinder von 6-15 Jahren: Mund-Nasen-Bedeckung, ab 16 Jahre medizinische Gesichtsmaske)
  • Notwendige Tests dürfen immer max. 24 h alt sein
  • Genesene und Geimpfte werden Getesteten gleichgestellt
  • Nachweise von Genesenen und Geimpften erforderlich (analog Test)
  • Elektronische und analoge Kontaktnachverfolgung ermöglichen

Derzeit geltende Regeln

Die Kontaktbeschränkungen sind künftig Empfehlungen.

Thüringen hat ein neues Frühwarnsystem etabliert. Dies sieht nach der Basisstufe (in der wir uns aktuell befinden) drei neue Warnstufen vor, die durch drei Indikatoren bestimmt werden:  

Leitindikator

Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt

Schutzwert

Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, die die Anzahl der nach Meldedatum erfassten stationären Neuaufnahmen an COVID-19 erkrankter Patienten innerhalb eines Zeitraums von sieben Tagen bezogen auf 100 000 Einwohner in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt misst

Belastungswert

Auslastung der Intensivbetten, die den prozentualen Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Patienten an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in Thüringen angibt

Warnstufen

Warnstufe 1

a) der Leitindikator einen Wert von 35,0 bis 99,9 aufweist und
b) der Schutzwert bei mindestens 4,0 oder der Belastungswert bei mindestens 3,0 Prozent liegt,

Warnstufe 2

a) der Leitindikator einen Wert von 100,0 bis 200,0 aufweist und
b) der Schutzwert bei mindestens 7,0 oder der Belastungswert bei mindestens 6,0 Prozent liegt,

Warnstufe 3

a) der Leitindikator einen Wert von mindestens 200,1 aufweist und
b) der Schutzwert bei mindestens 12,1 oder der Belastungswert bei mindestens 12,1 Prozent liegt.

Das Land Thüringen hat dazu ein Infografik erstellt.

Überschreitung

Überschreiten der Leitindikator und zusätzlich mindestens einer der beiden Zusatzindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert einer höheren Warnstufe, so ist diese Warnstufe maßgeblich. Durch den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt sind die für diese Warnstufe einschlägigen Maßnahmen des Thüringer Corona-Eindämmungserlasses zu prüfen und zu ergreifen.

Unterschreitung

Unterschreiten der Leitindikator und zusätzlich mindestens einer der beiden Zusatzindikatoren an sieben aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert einer niedrigeren Warnstufe, so ist diese Warnstufe maßgeblich. Der Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt kann entsprechende Lockerungen vorsehen.

Größere nicht-öffentliche bzw. private Feierlichkeiten (Hochzeitsfeiern, Abibälle, Geburtstage, Vereinsversammlungen etc.) sind wieder möglich. Wenn unter freien Himmel mehr als 70 und in geschlossenen Räumen mehr als 30 Personen teilnehmen, ist hierfür eine Anzeige bei der lokal zuständigen Behörde (fünf Werktage im Voraus) notwendig. Sofern die Möglichkeit besteht, sollen mithilfe von browserbasierten Webanwendungen oder Applikationen (zum Beispiel mit der Corona-Warn-App) die Kontaktdaten aller Teilnehmenden erfasst werden.

Öffentliche Veranstaltungen müssen ebenfalls mindestens fünf Werktage im Voraus bei der lokal zuständigen Behörde angezeigt werden. Öffentliche Großveranstaltungen (mehr als 1.000 Personen unter freiem Himmel und mehr als 500 Personen in geschlossenen Räumen) sind ebenfalls wieder möglich – jedoch nur nach Erlaubnis der lokal zuständigen Behörde. Ein entsprechender Antrag ist spätestens zehn Werktage vor Veranstaltungsbeginn zu stellen.

Die Pflicht, ein negatives Testergebnis vorzuweisen, gilt in den folgenden Bereichen in geschlossenen Räumen:

 

  • bei körpernahen Dienstleistungen, wenn keine qualifizierte Gesichtsmaske getragen werden kann, zum Beispiel bei einer Gesichtsbehandlung
  • bei Chor- und Blasorchesterproben
  • in Diskotheken, Tanzklubs etc.
  • in Prostitutionsstätten, Bordellen, Swingerclubs und vergleichbaren Einrichtungen
  • für Besucher in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern

Die Erfassung von Kontaktdaten ist in den folgenden Bereichen in geschlossenen Räumen erforderlich:

  • bei öffentlichen, freien oder gegen Entgelt zugänglichen Veranstaltungen
  • bei Angeboten und Veranstaltungen in Schullandheimen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe mit Beherbergungsbetrieb
  • beim Freizeitsport und organisierten Sport
  • in Einrichtungen/bei Angeboten, die der Freizeitgestaltung dienen
  • in speziellen außerschulischen Bildungsangeboten wie Fahr-, Flug, Jagd-, Hunde-, Musik-, Jugendkunst-, Tanz-, Ballettschulen und ähnlichen Einrichtungen, Gesangs-, Musik- und Nachhilfeunterricht sowie Chor- und Orchesterproben
  • bei gewerblichen Übernachtungen (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze etc.)
  • in Fitnessstudios und Saunen
  • in Schwimm-, Freizeit- und Erlebnisbädern sowie Thermen
  • in Gaststätten
  • in Diskotheken, Tanzklubs und sonstigen Tanzlustbarkeiten
  • in Prostitutionsstätten, Bordellen und vergleichbaren Einrichtungen, bei sexuellen Dienstleistungen in Prostitutionsfahrzeugen und bei Prostitutionsveranstaltungen im Sinne des Prostituiertenschutzgesetzes sowie Swingerclubs und ähnlichen Angeboten
  • in Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen

Die allgemeinen Infektionsschutzregeln (AHA+ L) gelten darüber hinaus weiter.
Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss weiterhin in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Publikumsverkehr besteht, getragen werden.

Die Pflicht, eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen, gilt für Personen ab 16 Jahren in den folgenden Bereichen:

  • in Geschäften und Dienstleitungsbetrieben mit Publikumsverkehr und bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Angeboten mit Publikumsverkehr (gilt nur für Kunden)
  • bei körpernahen Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung dies zulässt
  • bei Veranstaltungen (außer am Sitzplatz)
  • bei Sitzungen von kommunalen Gremien (außer am Sitzplatz)
  • in Arztpraxen, Praxen von Psycho- und Physiotherapeuten oder sonstigen der medizinischen und therapeutischen Versorgung dienenden ambulanten Einrichtungen (Ausnahme: in Behandlungsräumen, wenn die Behandlung dies nicht zulässt)
  • im öffentlichen Personennahverkehr und bei Reisebusveranstaltungen
  • in Gaststätten im Sinne des Thüringer Gaststättengesetzes, einschließlich Bars, Kneipen und Cafés, soweit sich der Gast nicht an seinem Tisch aufhält (gilt nur für Gäste)
  • als Teilnehmerin oder Teilnehmer an einer Versammlung oder religiösen und weltanschaulichen Veranstaltung oder Zusammenkunft (außer am Sitzplatz)
  • für Besucher in Pflegeeinrichtungen

Corona-Impfung

Alle Informationen zum Thema Impfen finden Sie auf: Corona-Impfung.

Die Stadt Jena vergibt keine Impftermine. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Webseite der Kassenärztliche Vereinigung oder telefonisch unter 0049 3643 4950490.

Gesundheit und Quarantäne

Wir möchten, dass Sie und Ihre Mitmenschen gesund bleiben. Hier finden Sie aktuelle Regelungen im Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus.

Mit  steigenden Infektionszahlen ist auch erhöhte Vorsicht geboten. Die A-H-A plus L-Regel bieten sicherlich keine hundertprozentige Sicherheit, aber ihre Einhaltung hilft das Infektionsgeschehen zu reduzieren:

  • A – Halten Sie immer genügend Abstand zu Ihren Mitmenschen, mindestens 1,5, Meter. Vermeiden Sie Gruppenbildungen.
  • H – Beachten Sie die geltenden Hygieneregeln für richtiges Husten und Niesen sowie Händewaschen
  • A – Überall dort, wo es eng wird und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann: Tragen Sie eine Alltagsmaske
  • L – Lüften Sie regelmäßig in geschlossenen Räumen.

Zudem möchten wir auch auf die Möglichkeit der jährlichen Grippeschutz-Impfung verweisen. Die Impfung wird von den Krankenkassen bezahlt und kann auch beim Hausarzt durchgeführt werden.

Aus rechtlicher Sicht gibt es zwei Gründe, wieso man zur Bekämpfung der Pandemie die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen darf:

  • A. weil das Gesundheitsamt es anordnet oder
  • B. weil es durch eine Rechtsvorschrift vorgegeben ist.

A. Anordnung durch das Gesundheitsamt

Vom Gesundheitsamt angeordnet dürfen die folgenden Personen die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen:

1. mit SARS-CoV-2 infizierte Personen

In diesem Fall ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Isolierung an. Eine häusliche Isolation wird immer dann ausgesprochen, wenn eine Infektion vorliegt Die Dauer ist abhängig von verschiedenen Faktoren (z. B. Schwere der Erkrankung, konkreter Verlauf). Es ist daher immer eine individuelle Entscheidung des Gesundheitsamts, wann die Isolierung aufgehoben werden kann.

Achtung: Aktuell sind alle positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen aufgefordet, ihre Kontaktpersonen zu informieren und in die Kontaktpersonenliste (siehe Downloads) einzutragen. Diese Liste muss dann an gesundheitsamt@jena.de gesendet werden, damit die Kontaktpersonen, die sich eigenständig in Quarantäne begeben müssen, Anspruch auf Entschädigung haben.

2. Enge Kontaktpersonen

Für enge Kontaktpersonen einer infizierten Person ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an. Eine Quarantäne wird immer dann auch gesprochen, wenn eine mögliche Infizierung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Dauer wird entsprechend der Empfehlung des RKI für 14 Tage ausgesprochen.

Achtung: Eine Quarantäne ist auch verpflichtend, wenn Sie nicht durch das Gesundheitsamt, sondern durch die mit SARS-CoV-2 infizierte Person von dem Kontakt erfahren. Mehr dazu unter Ansteckungsverdächtige.

Das Testen asymptomatischer Kontaktpersonen wird seitens des RKI empfohlen. Sowohl so früh wie möglich nach der Identifikation, dann zweimal wöchentlich sowie zum Ende der Quarantäne. Dies kann durch PCR- oder Antigentests erfolgen, die sowohl bei Haus- und Fachärzten wie auch in den Schnelltestzentren durchgeführt werden können.

Nähere Informationen finden Sie unter Kontaktpersonen.

B. Durch eine Rechtsvorschrift vorgegeben

Aufgrund geltender Rechtsvorschriften wie z. B. der Thüringer Grundverordnung oder der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes dürfen die folgenden Personen die eigene Wohnung oder die Unterkunft nicht verlassen:

1. Reiserückkehrende

Nähere Informationen finden Sie unter Reiserückkehrende.

2. Sonstige Ansteckungsverdächtige

Das sind alle Personen, die

  • anderweitig (also nicht über das Gesundheitsamt) Kenntnis davon erlangen, Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt zu haben,
  • ein positives Ergebnis bei einem Antigenschnelltest haben und
  • bei erkennbaren Symptomen einen PCR-Test durchgeführt, aber noch kein Ergebnis vorliegen haben,
  • ein positives Ergebnis bei einem PCR-Test angezeigt bekommen.

Nähere Informationen finden Sie unter Ansteckungsverdächtige.

  1. Asymptomatische Geimpfte und Genesene. Ausnahme betrifft Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen für die Dauer des Aufenthaltes
  2. Personen, die unter adäquaten Schutzmaßnahmen an COVID-19 erkrankte Personen in Einrichtungen der Pflege oder des Gesundheitswesens behandelt oder gepflegt haben und nicht als ansteckungsverdächtig eingestuft werden.

Als enge Kontaktperson zu einer positiv auf das Coronavirus getesteten Person (Fall) zählen diejenigen Personen, die bis zu 2 Tage vor den ersten Symptomen des positiven Falls oder bei symptomlosen positiven Fällen bis zu 2 Tage vor dem Abstrich Kontakt mit dieser Person hatten. Eine Übersicht finden Sie hier.

Welche Form des Kontakts zählt dazu?
Mindestens eine der folgenden Situationen muss vorliegen:

  1. Enger Kontakt (weniger als 1,5m, Nahfeld) länger als 10 Minuten ohne adäquaten Schutz*
  2. Gespräch zwischen Kontaktperson und Fall (Face-to-face-Kontakt, unabhängig der Dauer) ohne adäquaten Schutz* oder direkter Kontakt (mit respiratorischem Sekret)
  3. Gleichzeitiger Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole unabhängig vom Abstand für mehr als 10 Minuten auch mit adäquaten Schutz*

*adäquater Schutz = Fall und Kontaktperson tragen durchgehend und korrekt Mund-Nasen-Bedeckung oder FFP2 Maske.

Auf der Seite des RKI finden Sie hilfreiche Informationen und Beispiele zu den genannten Situationen.

Die betreffenden Personen gelten in der Regel bis 14 Tage nach Letztkontakt mit der positiven getesteten Person als enge Kontaktperson. In diesem sogenannten infektiösen Intervall können Kontaktpersonen selbst noch Symptome entwickeln und positiv werden. Deshalb ist eine eigenverantwortliche, regelmäßige Gesundheitsüberwachung erforderlich. Das RKI empfiehlt zudem sowohl so früh wie möglich nach der Identifikation, dann zweimal wöchentlich sowie zum Ende der Quarantäne eine Testung (Antigen- oder PCR-Test) vorzunehmen. Durch einen negativen Test kann allerdings die Quarantänezeit nicht verkürzt werden. Die Kosten der Selbsttests werden allerdings nicht erstattet. Gemäß der Coronavirus-Testverordnung haben Kontaktpersonen Anspruch auf zwei Corona-Tests, die von einem Arzt oder einer geschulten Person (z. B. in einem Testzentrum) durchgeführt werden müssen. Das Verlassen der Quarantäne ist allerdings nur für einen Arztbesuch erlaubt.

ACHTUNG: Um die Quarantäne nach dem entsprechenden Quarantänezeitraum verlassen zu können, sollen sich in Jena die engen Kontaktpersonen einer Testung auf SARS-CoV-2 am 14. Tag der Quarantäne unterziehen. Grundsätzlich können Sie sich in jeder Arztpraxis, insbesondere in Haus- und Kinderarztpraxen und Schwerpunktpraxen testen lassen. Sie haben gemäß der Bundestestverordnung Anspruch auf diesen Test. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend. Weitere Hinweise und zusätzliche Testmöglichkeiten finden Sie in den FAQs (PDF).

Ermittelte enge Kontaktpersonen sollten auch ihre eigenen engen Kontakte außerhalb des Haushalts informieren und bitten auf Krankheitssymptome zu achten und Kontakte zu minimieren.

Hinweise zur Quarantäne für enge Kontaktpersonen finden Sie unter "Was bedeutet häusliche Isolierung und Quarantäne?".

1. Kontakt zu infizierter Person

Personen haben anderweitig (also nicht über das Gesundheitsamt) Kenntnis davon erlangt, Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person gehabt zu haben.

Diese müssen sich innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten und Kontakte zu anderen Personen vermeiden. Zudem müssen sich diese Personen beim Gesundheitsamt melden.

Sie hatten Kontakt zu einer positiv getesteten Person und sind bisher nicht durch das Gesundheitsamt kontaktiert wurden?

Dann halten sie eigenständig die Quarantänevorgaben ein und melden sich bitte unverzüglich über: gesundheitsamt@jena.de oder 0049 3641 49-2222. Geben Sie bitte in der E-Mail unbedingt Ihre Personalien und Kontaktdaten, insbesondere eine Telefonnummer, an. Bitte geben Sie den "Kontakt zu positiv getesteten Personen" im Betreff an.

Sollten Sie 14 Tage nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben, endet die Quarantänepflicht, es sei denn, Sie haben mittlerweile Symptome entwickelt.

Achtung: Dies ist nicht zu verwechseln mit der möglichen Verkürzung der durch das Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne für Kontaktpersonen. Diese Verkürzung auf 10 Tage kann nur durch das Gesundheitsamt genehmigt werden. Gegenwärtig werden vom Gesundheitsamt keine Verkürzungen mehr verfügt.

2. Positives Antigenschnelltest-Ergebnis

Personen, die bei einem Antigenschnelltest ein positives Ergebnis angezeigt bekommen haben müssen sich ebenfalls innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten, Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich beim Gesundheitsamt melden. Zudem müssen bestehende oder auftretende Symptome, insbesondere akuter Verlust des Geschmacks- und Geruchssinn, Atemnot oder Fieber im Zusammenhang mit neu aufgetretenen Husten unverzüglich dem Gesundheitsamt gemeldet werden.

Ihr Schnelltest ist positiv und es zeigen sich Symptome?

Dann melden Sie sich bitte unverzüglich über: gesundheitsamt@jena.de oder 0049 3641 49-2222. Geben Sie bitte in der E-Mail unbedingt Ihre Personalien und Kontaktdaten, insbesondere eine Telefonnummer, an. Bitte geben Sie den positiven Schnelltest im Betreff an.

Die Pflicht der häuslichen Isolation entfällt, wenn:

  • Sie ein negatives PCR-Testergebnis dem Gesundheitsamt vorgelegt haben und die Pflicht durch das Gesundheitsamt aufgehoben, verkürzt oder sonst abgeändert wurde oder
  • Sie nach Ablauf von 14 Tagen nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben.

3. Erkennbare Symptome

Personen haben erkennbare Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und es wurde durch einen Arzt oder eine andere befugten Stelle eine PCR-Testung durchgeführt, veranlasst oder angeordnet. Das Test-Ergebnis liegt aber noch nicht vor oder zeigt ein positives Ergebnis an.

Diese müssen sich ebenfalls innerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten und Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

Die Quarantänepflicht endet, wenn:

  • Sie ein negatives PCR-Testergebnis dem Gesundheitsamt vorgelegt haben und die Pflicht durch das Gesundheitsamt aufgehoben, verkürzt oder sonst abgeändert wurde oder
  • Sie nach Ablauf von 14 Tagen nach Ihrer Meldung keine Entscheidung durch das Gesundheitsamt (telefonisch und schriftlich) erhalten haben.

In allen folgenden drei Fällen dürfen Ansteckungsverdächtige die Wohnung oder die Unterkunft nur nach Rücksprache mit den entsprechenden Stellen verlassen. Und zwar für:

  • einen PCR-Test auf das Vorliegen einer Infektion,
  • eine unaufschiebbare ärztliche Behandlung,
  • eine rechtsverbindliche gerichtliche oder behördliche Ladung oder Anordnung.

Als genesen gelten Menschen, die nachweislich infiziert waren und diese Infektion mindestens 28 Tage vorbei ist, aber höchstens 6 Monate zurückliegt. Das muss mittels positiven PCR-Tests nachgewiesen werden. Wer als genesen gilt, braucht keinen negativen Test als Voraussetzung für den Zutritt zu Handel und Dienstleistungen vorzulegen.

Häusliche Isolierung

Eine häusliche Isolierung wird dann notwendig, wenn eine Person aufgrund eines positiven Anitgenschnelltests oder eines positiven PCR-Test nachweislich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist. Diese Maßnahme endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch das Gesundheitsamt aufgehoben wurde.

Hinweise für Patienten und Angehörige zur häuslichen Isolierung finden sich im Flyer vom Robert-Koch-Institut (PDF).

Wenn Personen positiv getestet worden sind, sollen diese Personen auch direkt ihre engen Kontaktpersonen informieren. In diesem Dokument (Excel-Datei als ZIP-Datei gepackt) sind alle Personen einzutragen, mit denen man ab 48 Stunden vor Symptombeginn Kontakt hatte. Dies gilt insbesondere für Gesprächssituationen länger als 10 Minuten und näher als 1,5 Meter oder ein gemeinsamer längerer Aufenthalt (> 10 min) von mehreren Personen in einem Raum, unabhängig davon, ob Masken getragen wurden oder die Abstände eingehalten wurden. Entsprechende Personen sollen sich dann für 14 Tage in Quarantäne begeben. Nur so kann vermieden werden, dass zwischenzeitlich weitere Personen infiziert werden. Mehr Informationen finden Sie unter enge Kontaktpersonen.

Quarantäne

Die Quarantäne wird dann notwendig, wenn eine Person möglicherweise mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist. Dabei handelt es sich meistens um Reiserückkehrende aus Risikogebieten sowie um enge Kontaktpersonen.
Nähere Informationen zur Quarantäne nach der Rückkehr aus Risikogebieten finden Sie unter Reiserückkehrende.

Für die Quarantäne für enge Kontaktpersonen ordnet das Gesundheitsamt entsprechend der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts (PDF) für Kontaktpersonen Folgendes (mündlich und schriftlich) an:

  • eine Quarantäne mit einer Regeldauer von 14 Tagen gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zu einer infektiösen Person
  • Kontakte innerhalb des eigenen Haushalts auf das absolut notwendige Minimum reduzieren
  • keine Besuche von Personen außerhalb des eigenen Haushalts
  • Eigenverantwortlich regelmäßige Gesundheitskontrolle durchführen und dokumentieren
  • bei auftretenden Krankheitssymptomen** unverzügliche Meldung beim behandelnden Arzt und dem Gesundheitsamt
  • notwendige medizinische Behandlungen immer nach vorheriger telefonischer Information des behandelnden Arztes über die Quarantäne
  •  Entlassung aus der Quarantäne erst mit negativen Test (PCR- oder Antigentest) am 14.Tag möglich

Mehr Informationen zu den Tests am Ende der Quarantäne finden Sie in dieser Übersicht (PDF).

 ** Krankheitssymptome sind:
  • erhöhte Körpertemperatur (über 37,5°C),
  • Atemprobleme/Kurzatmigkeit,
  • trockenen Husten,
  • Lungenschmerzen,
  • akuten Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn,
  • erhebliche Hals- und Gliederschmerzen.

Beim Gesundheitsamt kommen regelmäßig und vielfältige Fragen zur Quarantäne an. Die Antworten dazu finden Sie in dieser Übersicht (PDF).

Einrichtung / Ansprechpartner Telefon E-Mail / Internet
Telefonseelsorge 0049 800 1110111 oder 0049 800 1110222  
"Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche 0049 116111  
Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" 0049 800 0116016  
"Gewalt gegen Frauen" - Jenaer Frauenhaus 0049 177 4787052  
Hilfetelefon "Gewalt gegen Männer" 0049 151 28815618 beratung@maennerberatung-thueringen.de
Familienberatung der Stadt Jena 0049 3641 492833  
Corona-Elterntelefon des DRK Kreisverbandes 0049 3641 400700 elterntelefon@drk-jena.de
24h-Beratung für Jugendliche und Eltern   bke-Onlineberatung
Corona-Hilfe für pflegende Angehörige Demenzkranker 0049 3641 400184 demenzhilfe@drk-jena.de
muslimisches Sorgentelefon 0049 30 443509821  
Chat-Support für queere Jugendliche über WhatsApp, Telegram und Signal 0049 1573 0663257 (WhatsApp, Telegram und Signal)  

Tipps und Übersicht Jenaer Hilfsangebote

  Informationsseite "Die Krise meistern - wie?"

 

Wenn Sie sich in häuslicher Quarantäne befinden, dann dürfen Sie Ihre Wohnung nicht verlassen. Uns erreichten nun vermehrte Rückfragen zum Parken von Fahrzeugen während dieser Zeit. Denn mitunter parkt ein Auto zu Beginn einer Quarantäne noch richtig, aber an einem bestimmten Wochentag steht es im Halteverbot, da zum Beispiel die Müllabfuhr kommt. Da wir nicht möchten, dass Sie für das Falschparken einen Strafzettel bekommen, bitten wir um Folgendes:

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden und Sie wissen, dass Ihr Auto zeitweise im Parkverbot steht und Sie haben nicht die Möglichkeiten Ihr Fahrzeug versetzen zu lassen, dann rufen Sie bitte unter der Telefonnummer 0049 3641 49-5364 an und melden Ihre Quarantäne und Ihr Fahrzeugkennzeichen. Die Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsüberwachung werden alles Weitere mit Ihnen besprechen und Ihre Situation entsprechend berücksichtigen.

Die aktuellen Informationen finden Sie unter Mund-Nasen-Bedeckung.

Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung werden Tröpfchen, die man beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen. Das Risiko, eine andere Person durch Husten oder Niesen anzustecken, wird verringert. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist also vor allem Fremdschutz.

Der in Erfurt durchgeführte COSMO-Monitor hat eine Abbildung über die Wirkungsweise von Mund-Nasen-Bedeckung (PDF) veröffentlicht.

Die Abbildung zeigt den Vergleich zwischen einer Frau, die beim Sprechen einen Mund-Nasen-Schutz trägt und einer Frau, die beim Sprechen keinen Mund-Nasen-Schutz trägt. Ohne Mund-Nasen-Schutz treten deutlich mehr feine Tröpchen und Partikel in die Luft und treffen auf den Gesprächspartner. Wenn eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird, werden diese Tröpfchen und Partikel deutlich verringert. Während des Atmens werden von infizierten Personen infektiöse große und kleine Tröpfchen und noch kleinere Aerosole freigesetzt. Quelle: Science; Grafik: chm, mia/Science

 

Können Sie sich noch erinnern, was Sie vorletzte Woche gemacht haben? Wen Sie getroffen haben? Dieses Tagebuch (PDF) soll Ihnen eine Gedächtnisstütze sein. Und im Ernstfall kann es helfen, Kontakte besser zurückzuverfolgen.

Auch hier helfen die gleichen Elemente, die bisher gegen die Ursprungsvariante geholfen haben: Streng und konsequent an die bekannten Hygiene-, Quarantäne-, AHA+L- und Kontaktminimierungs-Regeln halten.

Diese Varianten werden gemäß Empfehlungen des RKI:

  • priorisiert bei der Kontaktverfolgung behandelt
  • von einer Verkürzung der Quarantänedauer ausgenommen

 

Testung

Informationen zu Corona-Testung, Schnelltestzentren und Selbsttest.

Welche anerkannten Tests gibt es?

  • PCR-Tests
  • Antigen-Schnelltests
  • Selbsttests

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bietet eine Liste zu anerkannten Schnelltests und Selbsttests an.

Wer führt Tests durch?

Das Gesundheitsamt Jena betreibt selbst eine Abstrichstelle, die gegenwärtig vorallem PCR-Testungen für Personen in häuslicher Isolation durchführt.

Die Stadt Jena hat mit verschiedenen Partnern Schnelltestzentren eröffnet, zudem bieten verschiedene Arztpraxen und Labore Schnelltests an. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Schnelltestmöglichkeiten in Jena.

In der Thüringer Verordnung sind Regelungen für eine Selbsttestung getroffen worden. Diese können im Privaten eigenständig durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Selbsttestungen.

Weitere Möglichkeiten für Schnelltests

Infektpatienten - Testung

Folgende Praxen haben sich auf Testungen von Verdachtsfällen auf SARS-CoV-2 spezialisiert. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

An der Ringwiese 1
07745 Jena

Tel.: 0049 3641 2377880

Dr. med. Kielstein
Ambulante Medizinische Versorgung GmbH

Camburger Straße 91
07743 Jena

Gemeinschaftspraxis Müller/Gärtner

Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena

Tel.: 0049 3641 635450

Abstrichstelle des Synlab Jena Corona-Labors

Löbstedter Straße 93
07749 Jena

Tel.: 0049 3641 50740

Unter anderem folgende Arztpraxen testen auch fremde Patienten auf SARS-CoV-2 nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Über eventuell anfallende Kosten informieren die Praxen. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt

Dr. A. Göckeritz

Schillerstraße 1
07743 Jena

Tel.: 0049 176 80556050

Dr. Kunstmann

Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 622158

Dr. Winkler

Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190

Dr. Zitzmann/Ludwig

Michael-Häußler-Weg 12
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 638795

Dr. Kielstein

Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122

Dr. Gärtner/Müller (noch bis 30.06.2021)

Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena
Tel.: 0049 162 7410366

Kinder - Testung

Notwendige SARS-CoV-2-Testungen für Kinder nehmen u. a. folgende Hausarztpraxen vor (bitte vorher telefonisch anmelden). Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Öffnungszeiten direkt bei den Praxen.

Praxis Adresse Kontakt
Dr. A. Göckeritz Schillerstraße 1
07743 Jena
Tel.: 0049 176 80556050
Tel.: 0049 3641 3849380
Dr. Betge Westbahnhofstraße 2
07745 Jena
Tel.:

0049 3641 609346

Dr. Winkler Dornburger Straße 17b
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 443190
Dr. Zitzmann/Ludwig Michael-Häußler-Weg 12 Tel.: 0049 3641 638795
Dr. Kielstein Ringwiese 1
07745 Jena
Tel.: 0049 3641 2377880
Dr. Kielstein Camburger Straße 91
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 821122
Dr. Gärtner/Müller Fritz-Ritter-Straße 40
07747 Jena
Tel.: 0049 162 7410366
Dr. Bellstedt Kastanienstraße 11
07747 Jena
Tel.: 0049 3641 331580
Dr. Fuchs Im Unterdorf 5
07751 Jena
Tel.: 0049 3641 2972440

Die Teststationen sind vorrangig für Personen gedacht, die keinen Zugang zu regelmäßigen Testungen haben sowie Personen, die keine Symptome zeigen. Kinder unter 18 Jahren müssen von einem Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Nicht geeignet sind die Schnelltests für Besucher von Senioreneinrichtungen, symptomatische Personen (Hausarzt kontaktieren!), Unternehmen oder Einrichtungen mit einem eigenen Testregime. Auch ein Freitest zur Beendigung einer Quarantäne kann nicht im Schnelltestzentrum durchgeführt werden. Nur das Team des Gesundheitsamtes kann eine Quarantäne für beendet erklären.

Menschen, die sich testen lassen möchten, bringen bitte ihren Personalausweis mit. Dann erfolgt die Registrierung vor Ort. Während einer 15-minütigen Wartezeit wird das Ergebnis überprüft und eine Bescheinigung erstellt.

Es ist vor Ort mit Wartezeiten zu rechnen. Die notwendigen Abstandsregeln sind einzuhalten.

Die Probe wird mittels Rachen- und Nasenabstrich entnommen. Anschließend wird der Tupfer in ein Röhrchen mit einer Pufferlösung gegeben, sodass die Viruspartikel ausgewaschen werden. Anhand eines Teststreifens wird nun das Ergebnis ermittelt. Zeigt sich eine Linie auf dem Streifen, fällt der Test negativ aus. Zeigen sich zwei Linien, fällt er positiv aus.

Sie sollten bitte ca. 30 Minuten vorher weder Zähne putzen, noch Kaugummi kauen, noch rauchen oder Bonbons lutschen.

Sollte ein Testergebnis positiv ausfallen, wird direkt vor Ort ein PCR-Test zur Validierung durchgeführt und die Daten an das Gesundheitsamt weitergeleitet. Betroffene Personen müssen sich umgehend in häusliche Isolation begeben.

Bitte beachten Sie dazu auch die Hinweise unter Punkt 2 im Abschnitt: Wer gilt noch als Ansteckungsverdächtig?

Selbsttestungen sind verpflichtende Voraussetzung für den Zutritt:

  • für die Inanspruchnahme einer körpernahen Dienstleistung, wenn nicht oder nicht durchgängig eine qualifizierte Gesichtsmaske getragen werden kann,
  • ab dem 12.04.2021 (insofern es die landesweite Infektionslage zulässt) für den Zutritt zu Einzelhandelsgeschäften.

Der Selbsttest muss vor Ort unter Anleitung und Beobachtung von Mitarbeitenden oder beauftragten Kontrollpersonen durchgeführt werden und nur ein vorliegendes, negatives Ergebnis gestattet den Zutritt.

Für diese Selbsttestungen dürfen nur Antigen-Schnelltests oder vergleichbare PcC-Tests entsprechend der amtlichen Internetseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte verwendet werden.

Abweichend kann Zutritt auch gewährt werden, wenn

  1. ein ärztliches Zeugnis einer Testung nicht älter als 12 Stunden oder
  2. ein molekularbiologisches Testergebnis nicht älter als 24 Stunden vorliegt.

Sollte ein Selbsttest, der unter Beobachtung von Mitarbeitern durchgeführt wird, positiv sein, dann besteht für die getestete Person die Verpflichtung unverzüglich einen PCR-Test durchführen zu lassen.

Begeben Sie sich bitte umgehend in häusliche Isolation, meiden Sie Kontakte zu anderen Personen und melden Sie sich bitte unverzüglich beim Gesundheitsamt über: corona@jena.de oder 0049 3641 49-2222. Geben Sie bitte in der E-Mail unbedingt Ihre Personalien und Kontaktdaten, insbesondere eine Telefonnummer, an. Bitte geben Sie den positiven Schnelltest im Betreff an.

Weitere Hinweise finden Sie im Abschnitt Wer gilt noch als ansteckungsverdächtig? unter Punkt 2.

Klassischer PCR-Test

  • Test weist das Erbgut des Coronavirus (SARS-CoV-2) nach (PCR = Polymerasekettenreaktion)
  • Test gilt als das sicherste Verfahren, eine Infektion festzustellen
  • PCR-Tests sind immer Momentaufnahmen, erfassen aber sicher auch niedrige Mengen an Viruserbgut im Nasen-Rachen-Raum
  • Es dauert längere Zeit, bis Ergebnisse vorliegen (derzeit ca. 24 Stunden)
  • Abstrich aus Mund-, Nasen- oder Rachenraum
  • Proben werden in Laboren analysiert
  • Einsatz bei Personen mit corona-typischen Symptomen, Kontaktpersonen der Kategorie I, vor einer geplanten Operation, bei Ausbrüchen, bei Risikoanzeige in der Corona-Warn-App
PCR-Schnelltests
  • Test wie klassischer PCR-Test, beruht auf Nachweis des Erbguts des Virus
  • Abstrich aus Mund-Rachen-Raum direkt vor Ort (Point-of-Care)
  • „Kartuschentests“: Haben (vereinfacht gesagt) das Labor in einem kleinen Kasten integriert, daher entfällt Transportzeit zum Labor, somit schnelle Ergebnisse (wenige Stunden)
  • Tests sind aber weniger zuverlässig
  • Einsatz in Situationen, bei denen schnell herausgefunden werden muss, ob Person infektiös ist (Notaufnahmen, Ambulanzen, Pflegeeinrichtungen…), auch in einigen Haus- und Kinderarztpraxen im Einsatz
Antigen-Schnelltests
  • Schnelltest bestätigt den direkten Erregernachweis
  • Relativ neu auf dem Markt zugelassen
  • Ähnlich Schwangerschaftstest: Patientenprobe (z.B. Speichel, Nasenabstrichmaterial) wird entnommen und mit Lösung gemischt, dann aufbringen auf Testkit
  • Im Unterschied zu PCR-Tests weisen sie nicht das Erbmaterial des Virus nach, sondern Eiweißfragmente (Proteine) von SARS-CoV-2-Viren, die sogenannten Antigene
  • Testdurchführung erfolgt direkt am Point-of-Care (Arztpraxis, Testzenten, Pflegeheime...) durch einen infektionsschutzrechtlich befugten Dritten
  • Tests liefern schnelles Ergebnis (ca. 15 Minuten)
  • Nachteil: bei geringer Anzahl der Viren können falsch negative Ergebnisse resultieren, selten kann ein Test auch falsch positiv sein: an jeden positiven Schnelltest muss sich eine PCR-Testung anschließen, um das Ergebnis zu bestätigen, solange bis das PCR-Testergebnis vorliegt, muss die Person in Quarantäne verbleiben

Antikörper-Tests

  • Erfassen nicht Virus selbst, sondern Reaktion des Immunsystems auf Erreger (Antikörper), zeigt durchgemachte Infektion an
  • Nicht geeignet, um akute Infektion nachzuweisen, daher keine Alternative zum PCR-Test
  • Es gibt Antikörpertests in Form von Labor- oder Schnelltests
  • Für bestimmte Berufsgruppen (Pflege, medizinisches Personal, bestimmte Risikogruppen…) und unter besonderen Fragestellungen
  • Aussagekraft des Antikörpertests derzeit unklar, Dauer des Antikörpernacheises Gegenstand der Forschung

Mund-Nasen-Bedeckung

Kinder unter 6 Jahren sind weiterhin von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit.

Für Kinder unter 15 Jahren gilt wie bisher die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (z. B. selbst genähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher).

Für Personen ab 15 Jahren gilt ebenfalls die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und zusätzlich an bestimmten Orten die Pflicht eine qualifizierte Gesichtsmaske zu verwenden.

 

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dient als Schutz für Sie uns Ihre Mitmenschen, sich vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus zu schützen. Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, müssen Sie dafür ein ärztliches Zeugnis oder Attest vorlegen.

Das ärztliche Zeugnis muss dabei folgende Informationen enthalten:

  • vollständigen Namen,
  • Geburtsdatum,
  • bei Vorlage bei zuständigen Behörden: ein konkreter Grund für die Befreiung  von der Tragepflicht.

Sollte es zu einer Kontrolle der erhobenen Daten kommen, ist für diese Stillschweigen zu wahren. Die erhobenen Daten dürfen ausschließlich zum Zweck des Nachweises bestimmter Hygieneregeln genutzt werden. Eine Kopie des Attestes darf nicht angefertigt werden.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss weiterhin in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Publikumsverkehr besteht, getragen werden. Die Pflicht, eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen, gilt für Personen ab 16 Jahren in den folgenden Bereichen:

  • in Geschäften und Dienstleitungsbetrieben mit Publikumsverkehr und bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Angeboten mit Publikumsverkehr (gilt nur für Kunden)
  • bei körpernahen Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung dies zulässt
  • bei Veranstaltungen (außer am Sitzplatz)
  • bei Sitzungen von kommunalen Gremien (außer am Sitzplatz)
  • in Arztpraxen, Praxen von Psycho- und Physiotherapeuten oder sonstigen der medizinischen und therapeutischen Versorgung dienenden ambulanten Einrichtungen (Ausnahme: in Behandlungsräumen, wenn die Behandlung dies nicht zulässt)
  • im öffentlichen Personennahverkehr und bei Reisebusveranstaltungen
  • in Gaststätten im Sinne des Thüringer Gaststättengesetzes, einschließlich Bars, Kneipen und Cafés, soweit sich der Gast nicht an seinem Tisch aufhält (gilt nur für Gäste)
  • als Teilnehmerin oder Teilnehmer an einer Versammlung oder religiösen und weltanschaulichen Veranstaltung oder Zusammenkunft (außer am Sitzplatz)
  • für Besucher in Pflegeeinrichtungen

 

 

Nach §5 Abs. 3 der Thüringer Sonderverordnung sind folgende qualifizierte Gesichtsmasken zugelassen:

  • medizinische Gesichtsmasken oder
  • Atemschutzmasken ohne Ausatemventil mit technisch höherwertigem Schutzstandard, insbesondere FFP2.

Eine Übersicht welche Zertifizierungen diese Masken aufweisen müssen wird vom für Gesundheit zuständigen Ministeriums Thüringens zur Verfügung gestellt.

Für die Zulässigkeit von Masken im Sinne der Thüringer Sonderverordnung ist alleine entscheidend, ob diese eine der in der Übersicht genannten Zertifizierungen aufweist. Andere Zertifizierungen oder Bescheinigungen, die auf gleichwertige oder sogar bessere Filterwirkungen hinweisen, werden nicht anerkannt.

 

Die gegenüber Community-Masken höhere Schutzwirkung von medizinischen Mund-Nasen-Bedeckungen wird nur erreicht, wenn Sie die Mund-Nasen-Bedeckung richtig tragen. Nur so können Sie das Risiko deutlich verringern, sich und andere mit dem Coronavirus anzustecken. Folgendes sollten Sie deshalb beachten:

  • Wenn möglich, waschen Sie sich vor Gebrauch der medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung gründlich die Hände mit Seife.
  • Fassen Sie die Maske immer nur an den Bändern an.
  • Ziehen Sie die Bänder über beide Ohren.
  • Die Maske muss über Mund, Nase und Wangen gut passen.
  • Die Maskenränder sollten eng am Gesicht anliegen, sodass keine Luft mehr an der Maske vorbei ein- oder ausgeatmet werden kann.
  • Wenn die Maske durchfeuchtet oder nass geworden ist, zum Beispiel durch Speichelauswurf oder auch Regen, sollte sie abgenommen und ausgetauscht werden.
  • Benutzen Sie beim Abnehmen der Maske nur die Bänder und berühren Sie möglichst nicht den Vliesstoff.

Für das Tragen von FFP-2 oder FFP-3-Masken gibt es weitere Hinweise. Sie zu beachten, ist wirklich wichtig: Die Maske schützt Sie nur dann, wenn sie richtig getragen wird - undichte Stellen erhöhen das Infektionsrisiko.

  1. Ihre Maske muss gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen und keine Luftströme an der Maske vorbei erlauben. Das heißt, dass Sie die Drahtbügel dicht an den Nasenrücken drücken müssen, so dass die Maske Ihrer Gesichtsform angepasst ist. Häufig lassen sich die Masken auch nur mithilfe spezieller Haltebänder und Schaumstoffabdichtungen an der Nase ohne Randöffnungen benutzen.
  2. Bitte testen Sie bei der ersten Verwendung, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  3. Bitte wechseln Sie Ihre Maske, sobald sie durchfeuchtet ist. Hinweise zur Wiederverwendung finden Sie im folgenden Abschnitt.
  4. Bitte nehmen Sie Ihre Maske stets über die Bänder ab und berühren dabei nicht die Vorderseite.  
  5. Unterschied zwischen Masken mit und ohne Ausatemventil: Masken ohne Ventil filtern sowohl die eingeatmete als auch die ausgeatmete Luft. Masken mit Ventil filtern nur die eingeatmete Luft und bieten somit kaum Fremdschutz.
Bartträger

Bartträgern wird vor dem Tragen von FFP2- oder FFP3-Masken eine Rasur empfohlen, da sonst der Schutz nicht gewährleistet wird. Allerdings darf man in Thüringen auf die medizinische OP-Maske ausweichen - und dafür muss der Bart nicht weg (in Bayern z. B. sieht die Gesetzlage hierzu etwas strenger aus).

FFP2-Masken sind eigentlich zur einmaligen Verwendung gedacht. Im Bereich des Arbeitsschutzes werden sie z. B. am Ende eines Arbeitstages entsorgt. Oder sie müssen schon früher ausgetauscht werden, wenn sie z. B. verschmutzt oder durchfeuchtet sind.

Für den Fall, dass FFP2-Masken nur kurzzeitig getragen werden, wie etwa beim Einkaufen oder im ÖPNV, gibt das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte Hinweise zur Wiederverwendung.

FFP2-Masken (oder Masken mit vergleichbarer Schutzwirkung) sind fast ausschließlich zur einmaligen Verwendung mit Entsorgung am Ende z. B. eines Tages gedacht, d. h. eine Aufbereitung ist im Regelfall nicht möglich. Ein Wechsel der Maske ist zudem bei Durchfeuchtung oder Kontamination erforderlich. Zur möglichen Mehrfachverwendung sowie zur korrekten Anwendung verweisen wir auf die Ausführungen des Bundesinstituts für Arzneimittel- und Medizinprodukte.

Konkrete Hinweise zur eigenverantwortlichen Desinfektion und privaten Wiederverwendung erhalten Sie bei der FH Münster, die gefördert durch das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte verschiedene Verfahren geprüft hat.

1. Desinfektionsverfahren: 7 Tage Trocknen bei Raumluft

SARS-CoV-2 ist auch bei Raumtemperatur über einen langen Zeitraum auf Maskenmaterialien infektiös. Wenn Sie die FFP2-Maske z. B. an einem Montag zum Einkaufen oder im ÖPNV benutzen, lassen Sie die Maske die nächsten sechs Wochentage bei Raumluft trocknen (am besten luftig aufgehängt). Und wenn wieder Montag ist, also genau nach einer Woche, können Sie die Maske wieder benutzen.

2. Trocknen im Ofen bei 80°C bei Ober- und Unterhitze

Mit dem Verfahren "Trockene Hitze 80°C für 60 Minuten" kann SARS-CoV-2 vollständig inaktiviert werden. Außerhalb des Backofens ist dar saubere Backofenrost / das Gitter mit Backpapier zu belegen. Legen Sie die trockene Maske und ein Braten- bzw. Backofenthermometer auf das Backpapier, belassen es aber noch außerhalb des Ofens. Stellen Sie den Backofen auf 80°C Ober- und Unterhitze (es ist nicht bekannt, ob sich bei Umluft/Heißluft Erreger von der Maske lösen können) ein.

Einzelhandel, Versandhandel, Fachhandel

Der Einkauf ist sowohl im stationären Einzelhandel, dem Versandhandel, als auch dem Fachhandel möglich. Achten Sie stets auf die richtige Zertifizierung!

Gibt es kostenlose FFP2-Masken für Inhaber von JenaBonus-Karten?

Ja, alle Inhabenden des JenaBonus erhalten zusätzlich zu den reduzierten JenaBonus-Tickets im Servicecenter des Jenaer Nahverkehr kostenlose FFP2-Masken. Die Masken sind mit den neuen Bestimmungen der "Bundesnotbremse" Voraussetzung dafür, die Angebote des Nahverkehrs zu nutzen. Aus diesem Grund gibt die Stadt die vom Land zur Verfügung gestellten Schutzmasken nun auch hier aus. Für beide Angebote muss die JenaBonus-Berechtigung vorgezeigt werden.
 
Für den Besuch des Servicecenters gelten die selben Hygienebestimmungen wie für den Lebensmittelhandel. So ist zwar keine Voranmeldung oder ein Schnelltest notwendig, es wird aber darum gebeten, das Servicecenter nur bei dringenden Anliegen, z. B. zum Erwerb von Jenabonus-Fahrausweisen oder zum Umtausch alter Fahrscheine, zu besuchen.

Servicecenter Jenaer Nahverkehr
Holzmarkt-Passage
Holzmarkt 1
07743 Jena
Tel.: 0049 3641 414-354

  • Montag – Freitag: 08:00 – 19:00 Uhr
  • Samstag: 09:00 – 14:00 Uhr

Die wichtigsten Merkmale bei FFP2-Masken, auf die man beim Kauf achten sollte, sind:

  • Angabe des Herstellers und eindeutige Kennzeichnung des Modells,
  • Klasse (FFP2),
  • Angabe von Nummer und Jahr der zu Grunde liegenden Norm,
  • Mit der CE-Kennzeichnung bescheinigt der Hersteller die Einhaltung der europäischen Sicherheitsvorschriften,
  • Kennzeichnung NR (not reusable = nicht wiederverwendbar) oder R (reusable = wiederverwendbar),
  • Eine vierstellige Kennnummer gibt Auskunft darüber, welche Prüfstelle die Qualität der FFP2-Masken überwacht. In der NANDO-Datenbank kann man sich mit Hilfe der Kennnummer die entsprechende Prüfstelle anzeigen lassen,
  • Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache.

Schule und Kita

Sie sind Eltern und möchten über die aktuellen Regelungen an Jenas Schulen und Kitas informieren?

Nach den Sommerferien tritt eine neue Allgemeinverfügung des Thüringer Bildungsministeriums (PDF) in Kraft. Ein Elternbrief (PDF) informiert über die Regelungen.

14-tägiger Sicherheitspuffer zum Schuljahresstart

Das Schuljahr startet mit einem 14-tägigen Sicherheitspuffer, in dem erhöhte Coronaschutzmaßnahmen an den Schulen gelten, unabhängig von der im jeweiligen Kreis geltenden Warnstufe des Frühwarnsystems. Dazu zählt die Maskenpflicht auch im Unterricht ab Klasse 5 sowie eine bußgeldbewehrte 3G-Nachweispflicht, zu der das verbindliche Testen in den Schulen gehört. Genesene, Geimpfte oder Personen mit einem aktuellen Testnachweis sind vom Testen in Schulen befreit.

Thüringer Frühwarnsystem ab 20.09.

Ab dem 20.09.2021 wird entsprechend den Stufen des Thüringer Frühwarnsystems in abgestufter Weise reagiert. Maßnahmen des vorbeugenden Infektionsschutzes und die Hygienepläne an den Schulen sind in allen Stufen Normalität.

Die Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO) bildet in einer Basisphase den normalen Schulalltag mit erhöhtem Infektionsschutz ab. Diese entspricht der Basisstufe des Thüringer Frühwarnsystems.

Die Warnphase in der ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO ermöglicht es, die drei Warnstufen des Frühwarnsystems im schulischen Bereich umzusetzen.

  • Warnstufe 1: Ab der Warnstufe 1 werden neben zahlreichen Grundmaßnahmen freiwillige Tests angeboten und auch bescheinigt.
  • Warnstufe 2: Ab Warnstufe 2 werden Schülerinnen und Schüler, die weder geimpft oder genesen noch getestet sind, in einer gesonderten, ggf. jahrgangsübergreifenden Lerngruppe betreut. So können die an den Tests teilnehmenden Schülerinnen und Schüler geschützt und gleichzeitig die Schulpflicht in Präsenz für alle Schülerinnen und Schüler aufrechterhalten bzw. re-etabliert werden. Eine solche Aufteilung setzt voraus, dass die nötigen räumlichen und personellen Möglichkeiten an der jeweiligen Schule bestehen; andernfalls werden an einer Schule alle Schülerinnen und Schüler in ihren Lerngruppen beschult.
  • Warnstufe 3: In Warnstufe 3 kommt eine Bußgeld-Androhung für die Nicht-Teilnahme am Test hinzu.

Ab sofort Neuregelung der Quarantänezeiten

Die Stadt Jena setzt die vom Land Thüringen am Freitag, 11.09.2021 durch das Gesundheitsministerium erlassenen Regelungen für den Umgang mit Quarantäne um. Diese nehmen neue Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zum Kontaktpersonenmanagement auf.

Kontaktpersonenmanagement weiterhin nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts

Wie bisher auch, erfolgt die Ermittlung von Kontaktpersonen auf Grundlage der jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-lnstituts (RKI) zur Kontaktpersonen-Nachverfolgung bei SARS-CoV-2-Infektionen.

Demnach gilt für enge Kontaktperson eine zehntägige Quarantäne. Die empfohlenen Maßnahmen können nach einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt – unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele – angepasst werden. Insbesondere im Schulbereich wird das Infektionsrisiko entsprechend bewertet. Liegen überwiegend Faktoren vor, die mit einem höheren oder hohen Infektionsrisiko einhergehen, so reicht die Quarantäne der umgebenden Sitznachbar*innen nicht aus, sondern es ist die Anordnung umfassenderer Quarantänemaßnahmen bzw. einer Quarantäne des gesamten Klassenverbandes zu prüfen – dies gilt auch für schwer zu überblickende Kontaktsituationen oder wenn es mehr als einen Quellfall gibt.

Das Robert Koch Institut hat hierzu eine Übersicht veröffentlicht, die unter diesem Link aufgerufen werden kann.

Geänderte Absonderungsregelungen können zur Verkürzung von Quarantänezeiten führen

Neu sind die folgenden Optionen:

  1. 10 Tage Quarantäne ohne abschließenden Test
  2. 5 Tage Quarantäne mit PCR-Testung bei Probenentnahme frühestens am 5. Tag. Die Entlassung aus der Quarantäne erfolgt erst nach Erhalt des negativen Testergebnisses. Wird bereits vor Quarantäneende eine Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt, so verkürzt deren negatives Ergebnis die Quarantänedauer nicht.
  3. 7 Tage Quarantäne mit einem qualitativ hochwertigen Antigen-Schnelltest bei Probenentnahme frühestens am 7. Tag. Die Entlassung aus der Quarantäne erfolgt erst nach Erhalt des negativen Testergebnisses. Wird bereits vor Quarantäneende eine Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt, so verkürzt deren negatives Ergebnis die Quarantänedauer nicht. Es sind qualitativ hochwertige Antigen-Schnelltests zu verwenden. Die Testung sollte als Fremdtestung durch oder unter Aufsicht von geschulten Personen erfolgen.

Zu beachten ist dabei, dass der erste Tag der Quarantäne der Folgetag nach dem letzten Kontakt zum Quellfall ist.

PCR-Tests können alle Arzt- und Kinderarztpraxen durchführen, ebenso alle Abstrichstützpunkte der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringens. In Jena ist das Labor Synlab hierfür ermächtigt:

  • Standort: Löbstedter Str. 93, Abstrichcontainer
  • Anmeldung: nur nach telefonischer Vereinbarung, Tel.: 0049 3641 507421

Umgang mit Quarantäneanordnungen im Schulbereich

Sollten Infektionsketten nicht nachvollzogen werden können, sind individuelle Entscheidungen notwendig, die mitunter auch eine zeitliche Schließung von Einrichtungen beinhalten können.

  • Bei Bekanntwerden eines COVID-19-Falles erfolgen unverzüglich die erforderlichen Ermittlungen durch die Mitarbeitenden des Fachdienst Gesundheit in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schulleitung.
  • Die ermittelten Kontaktpersonen werden gemäß der RKI-Vorgaben kategorisiert. Danach werden die engen Kontaktpersonen kontaktiert und es findet eine individuelle Anhörung statt.
  • Kontaktpersonen müssen aktuell für 14 Tage nach dem letzten Kontakt zum Ursprungsfall in Quarantäne. Sollte sich diese Richtlinie ändern, wird dies vom Fachdienst Gesundheit kommuniziert.
  • Eine Testung von Personen ohne COVID-19 –Symptomen erfolgt zwischen dem 6. und 7. Tag nach dem letzten Kontakt zum COVID-19-Fall. Ein negatives Testergebnis führt allerdings zu keiner Verkürzung der Quarantäne!
  • Der Umfang der Testungen ist abhängig vom COVID-19-Fall und seinen Kontakten im infektiösen Zeitraum (beginnend 48 Stunden vor der ersten Symptomatik). Hier handelt es sich immer um eine individuelle Entscheidung, d. h.es gibt keine pauschale Handhabung.
  • Entwickeln Kontaktpersonen innerhalb der Quarantäne COVID-19-Symptome, müssen sie sich bei ihrem Hausarzt vorstellen und werden dort getestet. Hier greift der Behandlungsauftrag der niedergelassenen Ärzteschaft und die Kostentragung durch die privaten und gesetzlichen Krankenkassen.
  • Das Vorliegen des Testergebnisses ist u. a. abhängig von den Laboren, die Tests durchführen.
  • Werden Kontaktpersonen in der Abstrichstelle / Fiebersprechstunde des Fachdienst Gesundheit getestet, erhalten sie spätestens nach 48 Stunden das Testergebnis, welches ihnen telefonisch durch die Mitarbeitenden des Fachdienstes mitgeteilt wird.

Sollte es zu positiven SARS-CoV-19 Fällen an Schulen kommen, kommuniziert das Gesundheitsamt direkt mit der Schulleitung und berät über konkrete Maßnahmen.

Der erste Ansprechpartner für Eltern von Jugendlichen und Kindern ist während eines Infektionsgeschehens die Schulleitung. Diese informiert über die nächsten Schritte, über mögliche (Teil-)Schließungen und die beschlossenen Quarantäneregeln.

Die wichtigsten Informationen haben wir Ihnen in einem Elternbrief (PDF) zusammengestellt.

Aktuelle Teil- und Schließungen von Bildungseinrichtungen

Name der Einrichtung Art der Schließung Betroffene vrsl. bis
Kita Knirpsenland Teilschließung einzelne Kinder  
Kita Spatzennest Teilschließung 2 Gruppen  
Kita Arche Noah Teilschließung einzelne Gruppen  
Kita Pusteblume noch in Erhebung noch in Erhebung  
Kita Jenaplan Teilschließung einzelne Gruppen  
Kita Burgauzwerge Komplettschließung alle Kinder  
Kita Sportforum Teilschließung eine Gruppe  
Otto-Schott-Gymnasium Teilschließung mehrere Klassen  
Ernst Abbe Gymnasium Teilschließung mehrere Lehrer  
Integrierte Gesamtschule Grete Unrein Teilschließung eine Klasse  
Südschule Teilschließung zwei Klassen  
SBBS Gesundheit und Soziales Teilschließung einzelne Schüler  
Angergymnasium Teilschließung eine Klasse  

Eine Übersicht der aktuellen Situation von (Teil-)Schließungen und Quarantänemaßnahmen von Schulen und Kitas erhalten Sie hier: Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport.

 

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist bei Verdienstausfall wegen notwendiger Kinderbetreuung auf Antrag eine Entschädigung möglich nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz.

Grund: Schulschließung bzw. eines Betretungsverbots im Zuge der Corona-Krise

Dies gilt für die Betreuung von Kindern, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind. Der Anspruch steht grundsätzlich Arbeitnehmern zu, die wegen der Schulschließung bzw. eines Betretungsverbots im Zuge der Corona-Krise und der dadurch notwendig gewordenen Kinderbetreuung nicht arbeiten können. Den Antrag stellen für den ersten Zeitraum von 6 Wochen immer die Arbeitgeber für die Arbeitnehmer, da sie in Vorleistung gehen. Auch Selbstständige sind antragsberechtigt. Anträge sind direkt an das zuständige Thüringer Landesverwaltungsamt zu stellen. Die notwendigen Antragsformulare sowie ausführliche Fragen-Antwort-Kataloge finden Sie bzw. Ihr Arbeitgeber auf der Webseite des Landesverwaltungsamtes.

Weiterhin wurde das Kindkrankengeld ausgeweitet. Der Bundesrat hat am 18.01.2021 beschlossen, das Kinderkrankengeld für gesetzlich Versicherte von 10 auf 20 Arbeitstage pro Elternteil bzw. für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage zu erhöhen, damit diese ihre Kinder zu Hause betreuen können. Der Anspruch gilt bei Krankheit des Kindes und wenn Betreuungseinrichtungen pandemiebedingt geschlossen werden müssen.

Hochschulen

An Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen sowie in Präsenz durchgeführte Prüfungen (auch Eignungs- oder Eingangsprüfungen sowie Auswahlverfahren) zulässig.

Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist nur Studierenden, Lehrenden und Gästen gestattet, die geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Ein entsprechender Nachweis muss vorgelegt werden. Das Nähere regeln die Hochschulen in ihren Infektionsschutzkonzepten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Hochschulen:

Veranstaltungen

Informationen zur Anmeldung einer öffentlichen Veranstaltung finden Sie im Service-Portal.

Öffentliche Veranstaltungen

Anzeigepflichtig sind nur öffentliche, frei oder gegen Entgelt zugängliche Veranstaltungen. Sie sind spätestens 5 Werktage vor Veranstaltungsbeginn anzuzeigen.

Für öffentliche Veranstaltungen außerhalb geschlossener Räume mit mehr als 1000 teilnehmenden Personen und in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 teilnehmenden Personen muss eine Erlaubnis beantragt werden. Der Antrag ist spätestens 10 Werktage vor Veranstaltungsbeginn zu stellen.

Für jede öffentliche Veranstaltung muss ein Infektionsschutzkonzept erstellt werden.

Für die Planung Ihrer Veranstaltung ist sich an den aktuell gültigen Branchenregelungen zu orientieren.

Nichtöffentliche, private Veranstaltungen

Private bzw. nichtöffentliche Veranstaltungen sind nur anzeigepflichtig bei mehr als 70 teilnehmenden Personen außerhalb geschlossener Räume und bei mehr als 30 teilnehmenden Personen in geschlossenen Räumen.

Für nichtöffentliche Veranstaltungen ist kein Infektionsschutzkonzept erforderlich. Bei privaten Zusammenkünften in geschlossenen Räumen sollen trotzdem die Hygieneregeln umgesetzt werden und insbesondere für ausreichend Belüftung gesorgt werden. Wann immer die Möglichkeit besteht, sollen private Zusammenkünfte außerhalb geschlossener Räume stattfinden. Es wird unbedingt empfohlen, Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgung zu nutzen (insbesondere browserbasierte Webanwendungen und Applikationen).

Für weitere Details wird auf die Hinweise für die Durchführung privater/nicht-öffentlicher Veranstaltungen PDF.

Nicht anzeigepflichtig sind berufliche und betriebliche Veranstaltungen mit geschlossenem TeilnehmerInnenkreis, auch wenn diese außerhalb des Betriebsgeländes stattfinden.

Ein Infektionsschutzkonzept muss für jede öffentliche Veranstaltung durch den Veranstalter erstellt werden. Über das folgende Formular werden alle notwendigen Inhalte abgefragt, die bei einem Infektionsschutzkonzept enthalten sein sollten. Das Formular kann Ihnen eine wichtige Hilfestellung in der Erstellung sein.
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 Reisen

Sie planen eine Reise oder kehren aus dem Ausland nach Jena zurück? Das gilt es dabei zu beachten.

Reisen innerhalb Deutschlands und ins Ausland sind wieder möglich. Bitte informieren Sie sich, welche Regelungen aktuell an Ihrem Urlaubsort gelten.

Aktuelle Einreise- und Quarantänebestimmungen finden Sie auf den Webseite des Auswärtigen Amtes oder auf der der Bundesregierung.

Bitte informieren Sie sich vor und nach einer Reise über die Hinweise zum Zielland über das Auswärtige Amt und zu den als Risikogebiet, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet erklärten Länder und Regionen des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Das Bundesgesundheitsministerium hat ebenfalls Informationen für Reisende zusammengestellt.

Bei der Rückreise aus dem Ausland sind folgende Regeln zu beachten:

Hochrisikogebiet

  • Digitale Einreiseanmeldung (Kontrolle bei Check-In Flughafen und bei Einreise), bei Einreise negativer PCR-Test (max. 72 h) oder Antigen-Test (max. 48 h)  oder Impf-/Genesenennachweis
  • Quarantänepflicht 10 Tage (Verkürzung ab 1. Tag durch  Impf-/Genesenennachweis oder ab 5. nach der Einreise Tag mit negativem Testnachweis):
  • Für Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung nach fünf Tagen nach der Einreise (ohne Test)

Virusvariantengebiet

  • Digitale Einreiseanmeldung (Kontrolle bei Check-In Flughafen und bei Einreise), bei Einreise negativer PCR-Test (max. 72 h) oder Antigen-Test (max. 24 h), (Impf-/Genesenennachweis nicht ausreichend!)
  • Quarantänepflicht 14 Tage ohne Verkürzungsmöglichkeit; Beförderungsverbot für alle Personen aus Virusvariantengebieten (außer deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der BRD, siehe §10 Corona-Einreiseverordnung)

Sonstige Gebiete

  • Bei Einreise negativer PCR-Test (max. 72 h) oder Antigen-Test (max. 48 h) oder Impf-/Genesenennachweis
  • keine Einreiseanmeldung, keine Quarantänepflicht
  • Die Test-/ Nachweispflicht betrifft alle Personen die das 12. Lebensjahr vollendet haben

Weitere Informationen zu den Einreise- und Quarantänebestimmungen finden Sie auf den Webseite der Bundesregierung und in diesem PDF-Dokument.

Eine aktuelle Auflistung der Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Institutes.

Unternehmen und Beschäftigte

Sie sind Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin und benötigen Unterstützung und Beratung in Zeiten von Corona? Sie möchten sich zu aktuellen Branchenregelungen informieren? Hier erhalten Sie Hilfe.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Auf Coronahilfe finden Unternehmer und Unternehmerinnen sowie Beschäftigte hilfreiche Informationen zu Corona-Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld und weiterem.

Beschäftigte finden auf folgenden Webseiten Beratung und Informationen:

Die Arbeitsagentur Jena können Sie telefonisch zu den Öffnungszeiten unter 0049 3641 379999 erreichen.

Die allgemeine Beratung der Arbeitsagentur erfolgt gebührenfrei unter 0049 800 4555500.

 

Falls Sie sich in Quarantäne begeben müssen, zahlt der Arbeitgeber in der Regel den Lohn für längstens sechs Wochen weiter.

Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 56, Absatz 5. Es verpflichtet den Arbeitgeber, im Auftrag der Behörden das Geld auszuzahlen, das er sich im Nachhinein aber wieder von den Behörden zurückerstatten lassen kann.

Regelungen zu Quarantäne und Entgeltfortzahlung

  1. Wenn ein Arbeitnehmer als Kontaktperson der Kategorie I in häusliche Quarantäne muss, kann sich der Arbeitgeber das vollständige Gehalt vom Land Thüringen erstatten lassen. Der Arbeitgeber hat aber zunächst, längstens für einen Zeitraum von sechs Wochen, das Gehalt für den Arbeitnehmer weiter zu zahlen.
  2. Wird ein Kind unter 12 Jahren als Kontaktperson der Kategorie I in häusliche Quarantäne gesetzt und ein Arbeitnehmer muss als Erziehungsberechtigter die Betreuung übernehmen, kann sich der Arbeitgeber 67 Prozent des Gehalts vom Land Thüringen erstatten lassen. Das gilt auch, wenn das Kind für die Einrichtung einem Betretungsverbot unterliegt oder diese infektionsbedingt geschlossen wird.
    Für einen Zeitraum von längstens sechs Wochen hat der Arbeitgeber den 67-prozentigen Anteil an den Arbeitnehmer zu zahlen. Der Arbeitgeber kann die Differenz zum vollen Gehalt freiwillig aufstocken. Nach einem Zeitraum von sechs Wochen muss das betreuende Elternteil einen Antrag an das Land Thüringen stellen.

-> weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Thüringer Landesverwaltungsamtes.

Die Verpflichtung zur Quarantäne (auch Betretungsverbot) ergibt sich unmittelbar aus der Thüringer Verordnung / Jenaer Allgemeinverfügung. Diese bitte beim Arbeitgeber vorlegen.

Den Nachweis darüber, dass Sie Rückkehrer aus einem Risikogebiet sind, müssen Sie gegenüber Ihrem Arbeitgeber oder sonstigen Dritten selbst führen, etwa durch Vorlage von Reiseverträgen, Fahrkarten, eigenen eidesstattlichen Versicherungen u. ä. Verwahren Sie deshalb diese Unterlagen sorgfältig!

Sie fallen nicht unter die Thüringer Verordnungen / Jenaer Allgemeinverfügungen (keine Reiserückkehrer u. ä.) und wurden von der Stadt Jena direkt unter Quarantäne gestellt? Nur in diesem Fall erhalten Sie einen gesonderten Bescheid vom Fachdienst Gesundheit als Nachweis für den Arbeitgeber. 

Die oben genannten Quarantäneanordnungen untersagen ein Erscheinen und eine Tätigkeit am betrieblichen Arbeitsplatz. Sofern die nötigen Arbeitsmittel vorhanden sind, besteht im Einzelfall dennoch eine Verpflichtung zur Arbeit im Homeoffice.

Einen Krankenschein erhalten Sie nur zusätzlich – wie gewohnt – von Ihrem behandelnden Arzt, wenn Sie Krankheitsmerkmale aufweisen. In diesem Fall würde selbstverständlich eine Pflicht zur Arbeit im Homeoffice entfallen.

Nichtöffentliche Personalrestaurants und nichtöffentliche Kantinen, wenn deren Betrieb zur Aufrechterhaltung der Arbeitsabläufe beziehungsweise zum Betrieb der jeweiligen Einrichtung zwingend erforderlich ist, insbesondere, wenn eine individuelle Speiseneinnahme nicht in getrennten Räumen möglich ist.

Medizinische Einrichtungen

Sie sind Arzt oder Ärztin in einer Praxis? Hier finden Sie Informationen, wie Sie sich und Ihre Patientinnen und Patienten schützen sollten.

Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal in medizinischen und therapeutischen Einrichtungen (insbesondere Arzt-und Therapiepraxen, medizinische Versorgungszentren und Krankenhäusern) müssen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Mit der Allgemeinverfügung vom 11.12.2020 wurde zudem geregelt, dass Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal bei gesichtsnahen Behandlungen eine FFP-2-Maske ohne Ausatemventil zu tragen haben, z. B. bei zahnärztlichen und augenärztlichen Maßnahmen.

Falls Sie Ärztin sind und für sich und Ihr Personal für die Durchführung von gesichtsnahen Dienstleistungen FFP-2-Masken bestellen wollen, können Sie dies über dieses Formular zu den angegebenen Einkaufspreisen tun.

Pflegeeinrichtungen

Besucher in einer Pflegeeinrichtung müssen entsprechend dem Hygienekonzept der Einrichtung registriert werden.

Beim Betreten der Einrichtung muss eine qualifizierte Gesichtsmaske getragen werden.

Der Zutritt zu einer Pflegeeinrichtung darf nur mit einem negativen Test (Antigen-Schnelltest vor Ort oder nicht älter als 24h oder negativer PCR-Test nicht älter als 48h) gewährt werden.  Bei Inzidenz unter 35 brauchen vollständig geimpfte oder genesene Personen keinen negativen Test vor dem Besuch vorlegen.

Alle Beschäftigten der Einrichtungen sind verpflichtet, sich regelmäßig testen zu lassen.

Beschäftigte in Einrichtungen der Pflege sind verpflichtet sich mindestens an drei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist, testen zu lassen, Beschäftigte in besonderen Wohnformen sowie in sonstigen Angeboten der Eingliederungshilfe an zwei nicht aufeinander folgenden Tagen pro Woche, in der der Beschäftigte zum Dienst eingeteilt ist. Für Beschäftigte, die geimpft oder genesen sind, besteht diese Pflicht einmal in der Woche.

Kontakte

Alle wichtigen Kontakte wie die Corona-, die Fieberhotline und Ihren Kontakt zur Stadtverwaltung oder der Wirtschaftsförderung finden Sie hier.

Unsere Corona-Hotline ist Montag - Freitag 10:00 – 13:00 Uhr für Sie da 0049 3641 49-2222.

Das Gesundheitsamt erhält Testergebnisse aus den Laboren und informiert die Getesteten über die Ergebnisse. Bitte sehen Sie von Zwischennachfragen beim Gesundheitsamt ab. Unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten mit Hochdruck, können aber nicht jeden Anruf entgegennehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Aufgrund der vielen Anfragen kann es zu längeren Wartezeiten an den Hotlines kommen. Nutzen Sie bitte auch die E-Mail-Adresse corona@jena.de.

Kontaktübersicht Stadtverwaltung

Wie Sie alle Bereiche der Stadtverwaltung erreichen, können Sie folgender Übersicht entnehmen.

Wir möchten Wartezeiten vermeiden und es Ihnen und unseren Kolleginnen und Kollegen erleichtern Abstand zu wahren. Auch wenn unsere Türen zunächst nur eingeschränkt offen stehen – Wir freuen uns auf Sie!

Immer mehr Mitarbeitende der Stadtverwaltung arbeiten für die Bewältigung der Corona-Pandemie. Besonders Kontaktnachverfolgung und Telefondienste werden zusätzlich bewältigt. Deshalb sind folgende Bereiche derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Vereinbaren Sie bitte stets vorab einen Termin:

  • Bürgerservice: 0049 3641 493714
  • Familienservice 0049 3641 493798
  • Fahrerlaubnisbehörde: 0049 3641 493730
  • Ausländerbehörde: 0049 3641 493360
Bürgerservice

Terminvereinbarungen können Sie entweder über die Online-Terminvereinbarung Bürgerservice oder telefonisch unter der Rufnummer 0049 3641 49-3714 vornehmen.

Nutzen Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Anträgen auch online oder per Post einzureichen, so dass persönliche Vorsprachen und damit das Infektionsrisiko für uns alle reduziert werden können. Hier erhalten Sie weitere Informationen: Antrag Bürgerservice während Corona.

Die Wirtschaftsförderung Jena steht als Ansprechpartner zu den wirtschaftlichen Folgen zur Verfügung. JenaWirtschaft beantwortet Fragen der lokalen Unternehmen und vermittelt Kontakte für weiterführende Hilfen unter:

Aushänge und Infoplakate

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Informationen in anderen Sprachen

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Integrationsbeauftragte des Bundes

Die Integrationsbeauftragte des Bundes hat gesicherte Informationen in vielen verschiedenen Sprachen veröffentlicht. / Information in several languages can be found here.

Flüchtlingsrat Thüringen

Der Flüchtlingsrat Thüringen hat ebenfalls Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. / For further information in different languages see this website.