Stabsstelle Gesundheitsförderung

Die Aufgaben der Stabsstelle Gesundheitsförderung sind die kommunale Gesundheitsberichterstattung, strategische Gesundheitsplanung und Gesundheitsförderung.

Gesundheit entsteht im alltäglichen Leben. Viele Rahmenbedingungen für Gesundheit werden auf der kommunalen Ebene gestaltet. Der Öffentliche Gesundheitsdienst ist daher in besonderer Weise geeignet, einen partnerschaftlichen Prozess zu initiieren und zu koordinieren, um die Gesundheit vor Ort zu fördern. Die Gesundheitsplanung umfasst insbesondere das Aufzeigen von Problemfeldern in der Gesundheitsförderung und Prävention sowie der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung einschließlich des Koordinierungs- und Vernetzungsbedarfs zwischen den verschiedenen Handlungsträgern und Planungsbereichen.

Um Gesundheitsplanung durchzuführen, eignet sich ein strukturiertes Vorgehen, das sich am sogenannten Public Health Action Cycle orientiert (idealtypisches Phasen-Modell zur theoretischen Analyse, Planung, Umsetzung und Bewertung von Gesundheitsmaßnahmen). Die Maßnahmen der Gesundheitsförderung zielen darauf ab, Menschen zu befähigen durch selbstbestimmtes Handeln ihre Gesundheitschancen zu erhöhen. Zudem geht es um die Gestaltung gesunder Lebenswelten (Kitas, Schulen, Betriebe, Quartiere etc.).

Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) hat dabei als Planungsinstrument die Aufgabe, entscheidungsrelevante Daten zu liefern, um Handlungsempfehlungen, Gesundheitziele und Maßnahmen zu formulieren. Die GBE unterstützt somit das Ziel, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu verbessern und dabei die Ressourcen bedarfs- und zielgerecht zu verteilen.

 

Aufgabenschwerpunkte:

  • Erarbeitung einer strategischen integrierten Gesundheitsplanung
     
  • Gesundheitsberichterstattung/ Gesundheitsmonitoring
     
  • Analyse der gesundheitliche Lage der Jenaer Bevölkerung sowie der präventiven und gesundheitlichen Versorgungsangebote
     
  • Ermittlung gesundheitlicher Handlungs- und Entwicklungsbedarfe
     
  • Koordination, Vernetzung und ressortübergreifende Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren
     
  • Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit
     
  • Entwicklung von gesundheitsförderlichen Konzepten, Angeboten und Maßnahmen
     
  • Weiterentwicklung der kommunalen Gesundheitsförderung in Hinblick auf gesundheitliche Chancengleichheit, Sozialraumorientierung, Partizipation und Qualitätssicherung
     
  • Fortbildungsangebote und Veranstaltungen zu  gesundheitsförderlichen Themen

Weitere Informationen zu Themen der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention:

Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per E-Mail einen Termin.

  • Thüringer Verordnung über den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Aufgaben der Gesundheitsämter in den Landkreisen und kreisfreien Städten von 1998
     
  • Thüringer Verordnung über die Schulgesundheitspflege von 2006 (ThürSchulgespflVO)
     
  • Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention von 2015 (Präventionsgesetz - PrävG)
     
  • Fach- und Personalempfehlungen zur Umsetzung von Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention im öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) des Freistaats Thüringen von 2006

Dr. Franziska Alff
Leitung Stabsstelle Gesundheitsförderung